Güterzug in Meppen mit Baumaschine kollidiert

In Meppen am Bahnübergang “Helter Damm“ ist heute Vormittag ein Güterzug mit einer Baumaschine kollidiert. Das teilt die Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim in einer Presseinformation mit. An dem Bahnübergang finden im Moment Bauarbeiten statt. Nach bisherigen Erkenntnissen touchierte ein durchfahrender Güterzug eine auf dem Bahnübergang stehende Rüttelplatte, so heißt es in der Pressemitteilung. Menschen wurden nicht verletzt. Der Unfall geschah um kurz nach 09:30 Uhr. Der Zug konnte nur noch eingeschränkt weiterfahren, es gelang ihm jedoch, den Bahnhof in Lingen zu erreichen. Der Lokführer wurde abgelöst. Die Bundespolizei leitete nach der Unfallaufnahme ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Die Strecke wurde um kurz nach 11:30 Uhr wieder für den Schienenverkehr freigegeben.

luca-App kann im Emsland ab sofort genutzt werden

Die App „luca“ kann im Emsland ab sofort genutzt werden. Das teilt der Landkreis Emsland in einer Pressemitteilung mit. Die App zur Kontaktnachverfolgung könne zum schnellen Unterbrechen von Infektionsketten beitragen und die Corona-Pandemie einen Schritt weit eindämmen. Die App könne zum Beispiel in Gastronomiebetrieben, Krankenhäusern, Friseursalons, im Einzelhandel oder in Kirchen zum Einsatz kommen, so heißt es in der Pressemitteilung. Gäste oder Kunden müssten ihre Kontaktdaten nur einmal in der luca-App eintragen, dann seien sie registriert. Beim Betreten eines Restaurants könne ein QR-Code gescannt werden und man käme seiner Dokumentationspflicht nach. Die App ist kostenlos. Das Land Niedersachsen hat einen Rahmenvertrag abgeschlossen. In den kommenden Monaten soll die App landesweit zum Einsatz kommen. Landrat Marc-André Burgdorf appelliert an Betriebe und Bürger, die App zu nutzen.

Weitere Informationen zur Einrichtung der App unter: www.luca-app.de

Coronavirus EVW Symbolbild

EVW und Corona / Informationen zum Stream

Alle Meldungen und Beiträge rund um die Corona-Pandemie haben wir hier für euch zusammen gefasst.

Die Ausbreitung des Coronavirus wirkt sich auch auf unseren Sender aus. Um der Ausbreitung des Virus nach unseren Möglichkeiten entgegenzuwirken, haben auch wir Maßnahmen ergriffen. Derzeit werden keine Studiogäste eingeladen. Die Redaktion ist in den Studios in Lingen, Nordhorn und Werlte teils nur eingeschränkt zu erreichen.

Nichtsdestotrotz wollen wir euch weiter informieren und unterhalten. Unser tägliches Programm könnt ihr wie gewohnt empfangen. Auch hier über unsere Homepage wie auch über unsere Social-Media-Kanäle versorgen wir euch weiter mit Informationen.

Solltet ihr uns erreichen wollen, so ist auch das selbstverständlich weiter möglich. Ihr erreicht uns per Mail (info@emsvechtewelle.de), oder könnt uns über unsere Hotline (0591 – 915 46 24) eine Nachricht hinterlassen. Außerdem könnt ihr uns jederzeit auch auf Twitter, Facebook, Instagram oder via Fax (0591 – 916 54 99 oder 05921 – 80 99 99) erreichen.

 

Informationen zum Stream:

Der Button für unseren Online-Player befindet sich unter der Cookie-Warnung unten auf der Seite. Nach einigen Problemen in den letzten Monaten sollte jetzt alles wieder einwandfrei und überall laufen. Hier ist noch der direkte Stream-Link für die Benutzung eigener Player:
https://live.radio-aktiv.de/evw.mp3

Anfang April 2021 haben wir unseren früheren “alten” Stream abgeschaltet. Wenn Sie uns in Ihrer Lieblings-App jetzt nicht mehr empfangen können, hören Sie bitte über unsere Homepage, radio.de oder Tunein und geben uns bitte Nachricht. Wir informieren dann die App-Betreiber, die unsere Änderung noch nicht mitbekommen haben.

Ein paar technische Informationen: Der Stream wird mit variabler Bitrate (~140 kbit/s) übertragen, also in nahezu hifideler Qualität. Zu hören gibt es das laufende Programm, was technisch bedingt über das Internet mit etwa 10 Sekunden Verspätung eintrifft.

Lingener BBS beteiligt sich an Projekt ‘Keks 4.0’

Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus? Mit dieser Frage beschäftigen sich natürlich auch die Menschen, die diese Zukunft ganz aktiv mitgestalten sollen: Die Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen. Die BBS Technik und Gestaltung in Lingen ist Teil eines Projekts, das von den niedersächsischen Ministerien für Kultus und Wirtschaft 1,3 Millionen Euro gefördert wird und dazu noch einen sehr einprägsamen Namen hat: Keks 4.0. ems-vechte-welle -Reporter Daniel Stuckenberg mit den Einzelheiten.

Coronavirus: Sechs weitere Menschen im Sendegebiet im Zusammenhang mit dem Virus verstorben

In der Grafschaft Bentheim gibt es seit gestern einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Außerdem hat der Landkreis fünf weitere Covid-19-Fälle registriert. Das geht aus den aktuellen Fallzahlen hervor. Akut infiziert sind im Landkreis Grafschaft Bentheim 258 Menschen. Den Wert der 7-Tage-Inzidenz in der Grafschaft gibt das Gesundheitsamt des Landes Niedersachsen mit 129,8 an. Im Emsland beträgt der Wert 157,8. Laut den aktuellen Fallzahlen sind im Emsland seit gestern fünf weitere Menschen an oder mit dem Coronavirus verstorben. Daneben sind 37 weitere Neuinfektionen registriert worden. Akut infiziert sind im Emsland 861 Menschen.

Blaumeisensterben: Verdachtsfälle melden

Vor fast genau einem Jahr hat der Naturschutzbund (NABU) Emsland-Grafschaft Bentheim dazu aufgerufen, Vogelfütterungen einzustellen. Der Grund war das sogenannte „Blaumeisensterben“. Ursache dafür war das Bakterium „Suttonella ornithocola“. Vor allem bei Blaumeisen führte das Bakterium unter anderem dazu, dass die Augen der Tiere verkleben oder sie unstillbaren Durst bekommen. An den Tränken haben sich die Vögel dann gegenseitig angesteckt. Wie sieht’s in diesem Jahr aus mit den Blaumeisen? Darüber hat Heiko Alfers mit der Regionalgeschäftsführerin des NABU Emsland-Grafschaft Bentheim, Hanna-Clara Wiegmann, gesprochen:

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Weitere Informationen findet ihr hier.

Foto © Bert Schreck

Ärzte wollen über AstraZeneca informieren

Die Telefone laufen heiß in den Arztpraxen in der Region! Seitdem die Hausärzte mit eingebunden sind in die Impfkampagne des Bundes, können sich die Praxen vor Anrufen kaum retten. Entweder geht es darum, sich einen Termin für eine Impfung zu sichern oder um Ängste und Sorgen besonders rund um den Impfstoff von AstraZeneca. Dazu kommt, dass rund 10-20% der Menschen, die in den Impfzentren mit AstraZeneca geimpft werden sollten, ihre Termin absagen. Unterm Strich lässt sich festhalten: Es herrscht viel Verunsicherung – sowohl in den Praxen als auch in den Impfzentren. Deshalb haben wir mit Wolfgang Hagemann, dem ärztlichen Leiter der Impfzentren im Emsland, gesprochen, um ein paar Dinge aufzuklären und die Ängste vor einer Impfung zumindest ein bisschen zu nehmen. ems-vechte-welle – Reporter Daniel Stuckenberg hat mit ihm gesprochen und ihn als erstes gefragt, wie die Situation in den Impfzentren bezüglich AstraZeneca gerade ist:

IG BAU fordert mehr Geld für Beschäftigte in der Baubranche

Die rund 12.100 Beschäftigten in der Baubranche im Emsland und in der Grafschaft Bentheim sollen mehr Geld bekommen. Das fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) im Bezirksverband Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. In der anstehenden Tarifrunde für die Branche fordert die IG BAU ein Lohn-Plus von 5,3 Prozent. Außerdem soll ein Modell für die Entschädigung der sogenannten Wegezeit weiterentwickelt werden. Die Wegezeit beschreibt die meist unbezahlte Fahrzeit zur Baustelle. Der Boom der Bauwirtschaft halte trotz der Pandemie an. Nun müssen die Beschäftigten an den steigenden Umsätzen beteiligt werden, so Herbert Hilberink, der stellvertretende Bezirksvorsitzender der IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim in der Mitteilung. Der Gewerkschafter verweist auf die hohe Zahl der Baugenehmigungen, die zu weiterhin vollen Auftragsbüchern bei den Unternehmen in der Region führten.

Maike Berentzen verlässt den SV Meppen

Maike Berentzen verlässt den SV Meppen. Das hat der Fußball-Bundesligist heute mitgeteilt. Die 24-Jährige wechselt zum Liga-Konkurrenten SGS Essen. Der Verein habe lange um einen Verbleib von Berentzen beim SV Meppen gerungen. Letztlich habe sie sich für eine neue Aufgabe entschieden, so Meppens Sportliche Leiterin Maria Reisinger. Maike Berentzen sei Teil der Erfolgsgeschichte des SV Meppen. Darum sei es ein sportlicher und menschlicher Verlust, so Reisinger. Maike Berentzen spielt seit zehn Jahren für die Damen des SV Meppen. Für sie selbst sei es keine einfache Entscheidung gewesen. Sie spüre aber, dass sie etwas Neues ausprobieren möchte und dafür sei der Zeitpunkt passend, so Berentzen über ihre Wechselabsicht.