Das Landgericht Osnabrück hat in einem Berufungsverfahren gegen eine 29-jährige Angeklagte das Urteil des Amtsgerichts Lingen aufgehoben und neu gefasst. Wie das Gericht mitteilt, wurde die Frau wegen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 100 Euro verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Zuvor hatte das Amtsgericht die Angeklagte zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt. Der Frau wurde vorgeworfen, in der Nacht vom 31.12.2022 auf den 01.01.2023 zusammen mit anderen Aktivisten einen abgesperrten Sicherheitsbereich auf einem Firmengelände in Lingen betreten zu haben. Dort soll die 29-Jährige auf ein Hallendach gestiegen sein und mit einer anderen Person ein Plakat mit der Aufschrift “Shut down” gespannt haben.
