In einem Berufungsverfahren hat das Landgericht Osnabrück das Urteil gegen einen 26-jährigen Angeklagten aus Rheine aufgehoben und neu gefasst. Wie das Gericht mitteilt, wurde der 26-Jährige wegen Betruges zu einer Geldstrafe von 4.000 verurteilt. Das Amtsgericht Lingen verurteilte ihn zuvor zu einer Geldstrafe von 2.500 Euro. Er soll der Gemeinde Emsbüren verschwiegen haben, dass er am 30. Juni 2023 Vermögen geerbt hat. Dadurch soll er unberechtigterweise weiterhin Bürgergeld in Höhe von rund 11.300 Euro bekommen haben. Der Angeklagte wurde vom Gericht aufgefordert, neben der Geldstrafe auch diesen Betrag zu bezahlen.