In einer kleinen Feierstunde hat der Landkreis Emsland das 25-jährige Bestehen der ökumenischen Notfallseelsorge gewürdigt. Die Einrichtung wurde nach dem ICE-Unglück von Eschede im Jahr 1998 angestoßen und hattee 2001 offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Heute sind kreisweit 39 Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger im Einsatz. Sie leisten nach Angaben des Landkreises rund 150 Einsätze pro Jahr und stehen rund um die Uhr für die psychosoziale Betreuung von Menschen in Krisensituationen bereit. Der emsländische Landrat Marc-André Burgdorf würdigte die Arbeit als unverzichtbaren Bestandteil der Krisenhilfe. Auch die Einbindung in das niedersächsische Katastrophenschutzgesetz unterstreiche die Bedeutung des Fachdienstes, hieß es. Die Leitung der Notfallseelsorge liegt seit 2025 bei Diakon Ansgar Maul. Der Landkreis unterstützt die Arbeit unter anderem mit Einsatzkleidung und Alarmierungstechnik.
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