Der Bundeswettbewerb „HolzbauPlus 2025/26“ ist gestartet. Dabei zeichnet das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat besonders klimafreundliche Bauprojekte aus Holz oder anderen nachwachsenden Rohstoffen aus. So heißt es heute in einer Mitteilung, des CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann. Stegemann ruft Bauherren aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim auf, sich zu beteiligen. Bewerbungen sind bis zum 15. Dezember 2025 möglich – etwa für Neubauten, Sanierungen oder kommunale Projekte. Weitere Infos gibt es online unter holzbauplus-wettbewerb.info.
Frau in Emlichheim angegriffen – Täter flüchtig
In Emlichheim ist in der Nacht zu Freitag ein mutmaßliches Sexualdelikt verübt worden. Nach Angaben der Polizei wurde im Bereich des Haselaarwegs eine Frau von einem Unbekannten angegriffen. Die Frau konnte sich wehren, woraufhin der Täter flüchtete. Die Tat ereignete sich zwischen zwei und vier Uhr nachts. Der Mann soll etwa 50 Jahre alt und kleiner als 1,75 Meter groß sein. Er hat ein rundes Gesicht, eine Glatze und trug dunkle Kleidung. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, sich zu melden.
Schwerer Unfall auf der A31 bei Haren
Auf der A31 bei Haren hat es heute Vormittag einen schweren Unfall gegeben. Laut Polizei kam ein 42-jähriger Fahrer eines VW Caddy gegen 10:50 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Absicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei Lathen. Der Mann wurde dabei schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt und kam ins Krankenhaus. Ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei erlitt leichte Verletzungen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz. Die A31 war während der Bergungsarbeiten zeitweise gesperrt.
Drei Leichtverletzte nach Unfall mit Krankentransportwagen
Bei einem Unfall mit einem Krankentransportwagen sind heute Vormittag in Werlte drei Menschen leicht verletzt worden. Der 18-jährige Fahrer war auf der Kreisstraße 137 in Richtung Lindern unterwegs, als er in einer Linkskurve von der Fahrbahn abkam und im Seitenraum zum Stehen kam. Wie die Polizei mitteilt wurden neben dem Fahrer auch seine beiden Fahrgäste – eine 81-jährige Frau und ein 92-jähriger Mann – verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren im Einsatz. Der Schaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt.
Samtgemeindeverwaltung Lathen ändert zum 1. November die Servicezeiten – mehr Flexibilität für Bürgerinnen und Bürger
Die Samtgemeindeverwaltung Lathen hat ab dem 1. November neue Servicezeiten. Mit den neuen Zeiten wolle die Verwaltung den Service für die Bürgerinnen und Bürger noch flexibler und bedarfsgerechter gestalten, heißt es in einer Mitteilung. Ab dem 1. November bleibe das Rathaus mittags eine Stunde länger geöffnet, damit Anliegen auch in der Mittagszeit erledigt werden können. Samtgemeindebürgermeister Helmut Wilkens betont, dass die Verwaltung mit einer individuellen Terminvergabe auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten noch besser auf die persönlichen Bedürfnisse eingehen wolle. So soll mehr Planbarkeit geschaffen und unnötige Wartezeiten vermieden werden. Auch an Mittwochnachmittagen, sollen Termine, auch wenn die Verwaltung geschlossen sei, nach vorheriger Absprache zur Verfügung stehen.
Die neuen Öffnungszeiten im Überblick:
a) Bürgerservice
Montag und Dienstag: 08:30 – 13:00 Uhr und 14:30 – 16:00 Uhr
Mittwoch: 08:30 – 12:00 Uhr
Donnerstag: 08:30 – 13:00 Uhr und 14:30 – 18:00 Uhr
Freitag: 08:30 – 12:00 Uhr
-> Eine Terminvergabe ist außerhalb dieser Servicezeiten möglich.
b) Sozialamt / Ordnungsamt / Standesamt
Termine nach vorheriger Vereinbarung
c) Bauamt / Steuerung und Service / Finanzen / Büro des Samtgemeindebürgermeisters
Montag und Dienstag: 08:30 – 13:00 Uhr und 14:30 – 16:00 Uhr
Mittwoch: 08:30 – 12:00 Uhr
Donnerstag: 08:30 – 13:00 Uhr und 14:30 – 16:00 Uhr
Freitag: 08:30 – 12:00 Uhr
d) Gäste-Info-Service
Montag bis Donnerstag: 08:30 – 12:30 Uhr und 14:30 – 17:00 Uhr
Freitag: 08:30 – 12:30 Uhr
Foto (c) Samtgemeinde Lathen
Wohnungseinbrüche in Lingen und Sögel
Die Polizei hat in den vergangenen Tagen mehrere Wohnungseinbrüche registriert. In Lingen haben sich Unbekannte gestern Vormittag in der Bögenstraße gewaltsam Zutritt zu zwei Wohnungen im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses verschafft. Sie nahmen Schmuck, Parfum, Bargeld und Reisepässe mit. In Sögel sind Einbrecher gestern zwischen 6.00 Uhr und 13.00 Uhr in eine Wohnung eines Mehrparteienhauses an der Straße Sassenberg eingedrungen. Sie durchsuchten die Räumlichkeiten und nahmen Bargeld mit. Über die Höhe des Schadens gibt es noch keine Informationen. Die Polizei sucht in allen Fällen Zeugen.
Unbekannter versucht in Meppen in einen Transporter einzudringen
Unbekannte haben gestern Abend in Meppen versucht, in ein geparktes Fahrzeug einzudringen. Eine Frau hatte sich gegen 21.20 Uhr bei der Polizei gemeldet, weil sich an der Schwefinger Straße eine Person an ihrem Transporter zu schaffen gemacht habe. Laut Polizei habe der Mann versucht, mehrere Türen des Transporters zu öffnen. Als die Frau ihn bemerkt habe, soll der Unbekannte in einen schwarzen Transporter gestiegen sein und Richtung Schwefingen gefahren sein. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg. Der Mann soll etwa 30 Jahre alt und 1,70 Meter groß gewesen sein. Er hatte dunkle Haare, trug einen dunklen Pullover, Jeans und Turnschuhe. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Täter oder zur Tat geben können.
Schiedsrichterin bei SVM-Spiel verletzt – Zuschauer springt ein
35-jähriger Radfahrer bei Unfall in Lingen schwer verletzt – mutmaßlicher Verursacher flüchtet
Bei einem Verkehrsunfall in Lingen ist gestern Abend ein 35-jähriger Radfahrer schwer verletzt worden. Der Mann war gegen 23.15 Uhr auf der Haselünner Straße unterwegs. Er soll von einem Auto abgedrängt worden sein. Der Radfahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrrad und prallte gegen ein Auto, das am Fahrbahnrand stand. Der 35-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Das Auto, das den Unfall verursacht haben soll, fuhr weiter. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfall geben können, sich zu melden.
Buchtipp: Thomas Olde Heuvelt – November
“Wir Hör’n uns” – Ampelstreit ohne Ampel
Auto an der A31-Abfahrt Wietmarschen ausgebrannt
Gestern Nachmittag ist an der Abfahrt der A31 in Wietmarschen ein Auto in Brand geraten. Der 61-jährige Fahrer des Autos konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der Mann wollte die Autobahn aufgrund einer Panne verlassen und blieb an der Anschlussstelle Wietmarschen im Grünstreifen stehen. Das Fahrzeug geriet in Vollbrand. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Für die Aufräumarbeiten musste die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt werden. Weil das Fahrzeug eine Spezialbatterie hatte, musste ein spezieller Abschleppdienst hinzugerufen werden, um das Fahrzeug zu entfernen.
Lebensgefährtin erspart 38-jährigem Mann in Bad Bentheim durch Zahlung einer Geldstrafe einen Gefängnisaufenthalt
Bundespolizisten haben gestern am Bad Bentheimer Bahnhof einen 38-jährigen Mann festgenommen, der per Haftbefehl gesucht wurde. Der Niederländer war wegen des Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz zu einer dreiwöchigen Haftstrafe verurteilt worden. Weil seine Lebensgefährtin den haftbefreienden Geldbetrag in Höhe von rund 1.300 Euro für den 38-Jährigen bezahlen konnte, blieb ihm die Haft erspart. Allerdings haben die Beamten bei der Kontrolle geringe Mengen an Marihuana bei dem Mann gefunden. Darum muss der 38-Jährige mit einem neuen Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz rechnen. Nach der Kontrolle konnte der Mann seine Reise fortsetzen.
Polizei sucht Zeugen nach exhibitionistischer Handlung in Meppen
Ein unbekannter Radfahrer hat am Sonntagabend in Meppen eine junge Frau belästigt. Der Radfahrer hatte die Frau gegen 18.55 Uhr an der Landwehrstraße angesprochen und sich neben sie gesetzt. Während des Gespräches soll der Unbekannte eine exhibitionistische Handlung begangen haben. Die Frau beendete das Gespräch und ging. Bei dem Täter soll es sich um einen jungen Mann gehandelt haben, der etwa 1,60 Meter groß ist. Der Täter könnte auch ein Jugendlicher gewesen sein. Er hatte blond-braune Haare bis zu den Ohren, trug eine dunkle, karrierte Jacke, eine blaue Hose und helle Sneaker. An der rechten Hand hatte er einen Verband oder Gips. Der Beschuldigte war mit einem organgefarbenen Mountainbike unterwegs. Wer Hinweise zum Täter oder zum Vorfall geben kann, sollte sich mit der Polizei in Verbindung setzen.
Stadt Papenburg beginnt im November mit “Nebelarbeiten”
In Papenburg sollen im November erneut sogenannte Nebelarbeiten beginnen. Nach Angaben der Stadtverwaltung wird dabei das Schmutzwasserkanalnetz überprüft, die Arbeiten sollen bis ins kommende Jahr andauern. Mit einer Nebelmaschine soll eine ungefährliche Signalflüssigkeit in die Kanalisation geleitet werden, um mögliche Fehlanschlüsse zwischen Regen- und Schmutzwasserleitungen aufzuspüren. Hintergrund ist, dass durch solche Fehlanschlüsse bei Starkregen immer häufiger Fremdwasser in das Schmutzwassersystem gelangt und so Kanalnetz, Pumpwerke und Kläranlage stark belastet werden. Während der Arbeiten kann an Dachentlüftungen oder Regenrinnen sichtbarer weißer Rauch austreten. Die Stadt betont, dass es sich dabei nicht um Brandrauch handelt und keine Gefahr besteht. Feuerwehr und Ordnungsamt seien über die Maßnahmen informiert. Nach Abschluss der Überprüfung will die Stadt die betroffenen Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer über die Ergebnisse informieren.
Feuerwehreinsatz im Parkhaus Seilerbahn in Nordhorn
In einem Parkhaus in Nordhorn sollen Jugendliche gestern Abend Feuerwerkskörper angezündet haben. Das berichten die Grafschafter Nachrichten. Demnach sei gegen 21.20 Uhr die Feuerwehr zu einem Einsatz am Parkhaus Seilerbahn alarmiert worden, nachdem Zeugen Rauch im Treppenhaus bemerkt hätten. Anwohner hätten beobachtet wie mehrere Jugendliche Feuerwerkskörper im Treppenhaus gezündet hätten. Beim Eintreffen der Feuerwehr habe es keine offenen Flammen gegeben. Mit einem Kleinlöschgerät sei verkokelter Müll abgelöscht worden.
Prozess am Landgericht wegen eines Brandanschlags in Meppen fortgesetzt
Im Prozess um einen mutmaßlichen Brandanschlag im März dieses Jahres in Meppen ist die Beweisaufnahme am Landgericht Osnabrück fortgesetzt worden. Dem 49-jährigen Angeklagten wirft die Staatsanwaltschaft vor, das Haus seiner Eltern in Bokeloh angezündet zu haben, mit dem Ziel, sie zu töten und das Gebäude zu zerstören. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, hätten Ermittlungen der Polizei mehrere Indizien gegen den Mann ergeben. Unter anderem seien bei einer Durchsuchung seines Fahrzeuges Werkzeuge, Messer, Handschellen und brennbare Flüssigkeiten gefunden worden. Ein Beamter der Tatortgruppe habe laut Zeitung erklärt, das Feuer sei im Schuppen neben dem Haus ausgebrochen und habe sich von dort in den Dachstuhl ausgebreitet. Bereits in der Brandnacht seien Benzinreste entdeckt worden, was auf Brandstiftung hindeute. Der Angeklagte habe sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Weitere Verhandlungstage sind für den 23. Oktober und den 6. November angesetzt.