Die im Juni bei einem Schiffsunfall in Lingen beschädigte Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal soll noch in diesem Jahr repariert werden. Das geht aus einem Bericht des NDR hervor. Demnach habe das Wasserstraßen- und Schiffahrtsamt Ems-Nordsee ein Konzept vorgelegt, nach dem noch in diesem Jahr mit der Sanierung begonnen werden soll. Die Arbeiten seien bereits ausgeschrieben. Wenn die Sanierung gut vorankomme, könnte die Brücke laut dem Bericht im Dezember oder Januar wieder freigegeben werden. Die Kosten schätze das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt auf rund 150.000 Euro. Ein Binnenschiff war Anfang Juni gegen die Brücke gefahren und hatte den Hauptträger der Brücke an der Lindenstraße beschädigt. Aktuell ist die Brücke nur für Fußgänger und Radfahrer passierbar.
Feuerwehr löscht brennende Späneabsauganlage bei Speller Unternehmen
Auf dem Gelände eines Servicedienstleisters für Verbrennungsmotoren in Spelle ist heute Vormittag eine Späneabsauganlage in Brand geraten. Menschen wurden bei dem Feuer nicht verletzt. Die Anlage stand im Außenbereich des Unternehmens. Die Freiwillige Feuerwehr Spelle konnte verhindern, dass die Flammen auf eine Fertigungshalle übergreifen. Die etwa 30 Einsatzkräfte konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Über die Höhe des Sachschadens gibt es noch keine Informationen.
Foto (c) Lindwehr
Handwerk will Kooperation mit dem Staatlichen Gymnasium Papenburg vertiefen
In Papenburg wollen das örtliche Handwerk und das Staatliche Gymnasium künftig noch enger zusammenarbeiten. Vertreterinnen und Vertreter beider Seiten trafen sich im Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) des Handwerks, um neue gemeinsame Projekte zu planen. Ziel der Kooperation ist es, Schülerinnen und Schülern die beruflichen Chancen im Handwerk näherzubringen, auch für diejenigen mit Abitur. Geplant sind praxisnahe Formate, bei denen Handwerksbetriebe ihre Arbeit vorstellen. Die Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling und das Gymnasium kooperieren bereits seit drei Jahren. Der Austausch soll nun gezielt vertieft werden. Nach Angaben der Beteiligten bietet das Handwerk in der Region vielfältige und zukunftssichere Perspektiven und bleibt eine wichtige wirtschaftliche Säule im nördlichen Emsland.
Foto (c) Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling
Drittes Rezessionsjahr droht: IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim warnt vor Stillstand in der Wirtschaftspolitik
In der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim trübt sich die wirtschaftliche Lage weiter ein. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Demnach ist der IHK-Konjunkturklimaindex im dritten Quartal von 89 auf 82 Punkte gefallen. Das liegt deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Nach Angaben der Kammer bewerten immer mehr Betriebe ihre Geschäftslage als schlecht, auch die Erwartungen für die kommenden Monate sinken. Besonders betroffen sind Industrie und Handel, während die Bauwirtschaft und unternehmensnahe Dienstleister etwas stabiler bleiben. Als größte Risiken nennen die Unternehmen die schwache Inlandsnachfrage, hohe Arbeitskosten und belastende wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen. IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf kritisierte, die Bundesregierung lasse dringend nötige Entscheidungen auf sich warten. Für viele Betriebe sei es, so Graf, „kurz nach zwölf“. Die IHK geht davon aus, dass die Wirtschaft auch im Gesamtjahr 2025 weiter schrumpft – das wäre das dritte Rezessionsjahr in Folge.
Defekt an einem elektrischen Kettenzug in der Brennelementefabrik Lingen gemeldet
In der Brennelementefertigungsanlage Lingen hat es am Montag einen Defekt an einem elektrischen Kettenzug gegeben. Das Ereignis hatte keine Auswirkungen auf Mitarbeiter oder die Umgebung, gehört aber zu den meldepflichtigen Ereignissen, die dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz mitgeteilt werden müssen. Der betroffene Kettenzug wird zur Be- und Entladung von Transportbehältern für Kernbrennstofftabletten verwendet. Der Behälter besteht aus einem Außenbehälter mit einem Außendeckel und einem Innenbehälter. Im vorliegenden Fall war am Montag ein Kettenglied des Kettenzuges gebrochen. Der rund 25 Kilo schwere Außenbehälterdeckel fiel aus etwa 40 Zentimetern Höhe auf einen leeren Transportbehälter. Sachverständige sollen den Fall nun untersuchen. Je nach Bewertung des Untersuchungsergebnisses könnten erforderliche Maßnahmen veranlasst werden.
Vermisste 74-Jährige aus Nordhorn wieder aufgetaucht
Die seit Mittwochnachmittag vermisste 74-jährige Frieda L. aus Nordhorn ist im Wohnheim wieder aufgefunden worden. Wie die Polizei mitteilt, wurde sie nach einer erneuten Absuche gefunden. Aktuell wird sie medizinisch betreut. Die Polizei bedankt sich für die zahlreiche Unterstützung.
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Amprion verbessert in Meppen die störungsfreie Energieversorgung für die Region
Polizei sucht Zeugen nach Verfolgungsfahrt im Bereich des Autobahnkreuzes Schüttorf
Die Polizei hat gestern zwischen 16:46 Uhr und 16:50 Uhr einen 21-jährigen Autofahrer im Bereich des Autobahnkreuzes Schüttorf verfolgt, der vor einer Verkehrskontrolle flüchtete. Laut Polizeimitteilung begann die Verfolgungsfahrt an der Anschlussstelle Schüttorf-Nord auf der A30 und führte über die A31 bis zur Anschlussstelle Schüttorf-Ost. Die Beamten gehen davon aus, dass der 21-Jährige mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet und behindert hat. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen weißen VW Crafter. Warum der 21-Jährige vor der Kontrolle flüchtete, ist bisland unbekannt. Zeugen und Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Mutter verhindert Haft durch Zahlung offener Geldstrafe
Die Bundespolizei hat heute Morgen an der deutsch-niederländischen Grenze bei Nordhorn einen per Haftbefehl gesuchten 25-Jährigen festgenommen. Wie die Beamten mitteilen, war der Niederländer als Fahrer eines Autos aus den Niederlanden eingereist. Bei der Kontrolle auf der Denekamper Straße überprüften die Beamten seine Personalien und stellten fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Der Mann war im November 2023 wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden. Aus dem Urteil war noch eine Geldstrafe in Höhe von 1.250 Euro offen, ersatzweise drohten 50 Tage Haft. Da der Mann den Betrag nicht selbst aufbringen konnte, beglich seine Mutter die Geldstrafe in der Nacht auf der Polizeidienststelle. Der 25-Jährige wurde daraufhin wieder freigelassen.
Sportvorschau: Doppeltes Duell mit den Tabellennachbarn
Verkehrstipp: Wildunfälle im Herbst
HSG Nordhorn-Lingen trifft im Achtelfinale des DHB-Pokals auf SC DHfK Leipzig
Die HSG Nordhorn-Lingen trifft im Achtelfinale des DHB-Pokals auf den SC DHfK Leipzig. Das ergab die Auslosung gestern Abend im Dyn Studio in Düsseldorf. Die Partie wird am Wochenende des 5. und 6. Novembers ausgetragen. Die HSG hat dabei Heimrecht. Der Gegner Leipzig ist der frühere Heimatverein von HSG-Kreisläufer Mika Sajenev. Das nächste Ligaspiel bestreitet Nordhorn-Lingen am kommenden Sonntag um 17 Uhr gegen den VfL Potsdam im Nordhorner Euregium.
Einbruch in Firma in Klein Berßen
In der vergangenen Nacht haben sich Unbekannte Zutritt zu einer Firma an der Kirchstraße in Klein Berßen verschafft. Laut Polizeimitteilung brachen sie gewaltsam in das Gebäude ein und entwendeten mehrere Arbeitsgeräte, sowie Elektrogeräte. Der Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Aktuell wird von der Polizei geprüft, ob ein Zusammenhang zu einem weiteren Einbruch in Klein Berßen am vergangenen Dienstag besteht. Dort wurden mehrere Pedelecs und ein E-Scooter gestohlen. Zeugen sollen sich bei der Polizei melden.
38-jähriger Radfahrer nach Verkehrsunfall in Lingen schwer verletzt
Gestern ist ein 38-jähriger Radfahrer gegen 17:35 Uhr auf der Nordstraße in Lingen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei fuhr der 38-Jährige mit seinem Pedelec auf dem Radweg in Richtung Georgstraße. Eine 31-jährige Autofahrerin übersah den Radfahrer, als er auf Höhe der Hausnummer 9b die Straße überqueren wollte. Daraufhin kollidierten die beiden Verkehrsteilnehmer. Der 38-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Um zu überprüfen, ob der Mann alkoholisiert war, wurde eine Blutprobe entnommen. Während der Unfallaufnahme zeigte sich der Radfahrer unkooperativ. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
54-jähriger Radfahrer verstirbt nach medizinischem Notfall in Itterbeck
Gestern gegen 16:45 Uhr ist ein 54-jähriger Radfahrer in Itterbeck nach einem medizinischen Vorfall verstorben. Wie die Polizei mitteilt, fuhr der Mann auf dem Radweg an der Hauptstraße L43 in Richtung Itterbeck, als er aus unbekannter Ursache das Gleichgewicht verlor und stürzte. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen durch Zeuginnen und Zeugen verstarb der Mann noch an der Unfallstelle. Nach ersten Erkenntnissen war ein medizinischer Notfall Grund für den Unfall.