Rückschnitt notwendig: Bereich um Blut-Buche beim Gut Altenkamp gesperrt

Die Stadt Papenburg hat den Bereich rund um eine fast 30 Meter große Blut-Buche vor dem Gebäude des Guts Altenkamp abgesperrt. Nach Angaben der Stadtverwaltung hatte ein Baumgutachten gezeigt, dass die Verkehrssicherheit im Bereich der Buche nicht mehr gewährleistet ist. Der empfohlene Rückschnitt sollte laut Gutachten kurzfristig durchgeführt werden und ermöglicht den Erhalt der Buche. Die Stadt bittet um Verständnis.

Foto © Stadt Papenburg

Schulgruppe aus Geeste arbeitet an neuen Erinnerungstafeln für Kriegsgräberstätte Dalum

Im Emsland startet ein weiteres Projekt zur Neubeschilderung einer Kriegsgräberstätte. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, werden Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule Geeste in einem Wahlpflichtkurs an neuen Erinnerungstafeln für die Kriegsgräberstätte Dalum arbeiten. Die Kooperation der Gedenkstätte Esterwegen mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zur Neubeschilderung der Kriegsgräberstätten, die einen historischen Bezug zu den “Emslandlagern” haben, begann bereits 2022. Seither haben die Kriegsgräberstätten Versen, Füchtenfeld/Wietmarschen und Aschendorfermoor durch Schulgruppen erarbeitete neue Beschilderungen erhalten. Für das Schuljahr 2024/25 starteten im August gleich drei weitere Geschichts- und Erinnerungstafelprojekte. Die Kriegsgräberstätte Dalum ist mit bis zu 10.000 dort bestatteten sowjetischen Kriegsgefangenen die größte Kriegsgräberstätte des Emslandes.

Foto © Gemeinde Geeste

Bistum Osnabrück will Erkenntnisse der Missbrauchsstudie in Präventions- und Bildungsarbeit einfließen lassen

Das Bistum Osnabrück will die Erkenntnisse einer Studie zur sexualisierten Gewalt auf seinem Gebiet in die Präventions- und Bildungsarbeit einfließen lassen. Nach Angaben der Deutschen Presseagentur gehe es darum, Erzählungen zu erkennen, mit denen sexualisierte Gewalt verschleiert oder verharmlost werde. In Vertretung des erkrankten Osnabrücker Bischofs Dominicus hob Generalvikar Ulrich Beckwermert auch die große Zahl an Betroffenen und Beschuldigten hervor. Diese würden die schrecklichen Dimensionen sexualisierter Gewalt im Bistum zeigen. In der Studie der Universität Onsabrück wurde festgestellt, dass mindestens 400 Menschen in den vergangenen Jahrzehnten im Bistum Opfer von sexualisierter Gewalt wurden. Die Dunkelziffer könnte zehnmal höher sein. Beschuldigt wurden nach den Recherchen 122 Kleriker, das entspricht etwa 4 Prozent der in diesem Zeitraum eingesetzten Priester. In der Aufarbeitung dürfe nicht nachgelassen werden, betonte der Generalvikar. Es gehe darum, Betroffene bestmöglich zu unterstützen und alles Erdenkliche dafür zu tun, dass sexualisierte Gewalt im Raum der Kirche keine Zukunft mehr habe.

Symbolbild © pixabay

Exhibitionist entblößt sich am Freizeitsee Lohne vor Seniorin

Am Freizeitsee in Lohne hat sich gestern Nachmittag ein Mann vor einer Seniorin entblößt. Nach Polizeiangaben trafen der Unbekannte und die 79-Jährige zwischen 16:30 Uhr und 16:45 Uhr aufeinander. Der Mann entblößte sein Geschlechtsteil und begann, zu masturbieren. Er soll etwa 1,80 Meter groß, von normaler Statur und etwa 40 Jahre alt sein. Der Mann trug offenbar Arbeitskleidung, ähnlich wie die eines Bauarbeiters oder eines Handwerkers. Er war mit dem Fahrrad unterwegs. Die Polizei sucht Zeugen.

Fotokunst trifft auf Inklusion im Nordhorner Samocca

2017 war Sofie 18 Jahre alt und hatte gerade die Schule abgeschlossen. Sofie stammt aus einer Antiquitätenhändler-Familie in einer kleinen Stadt im Osten Deutschlands. Für ein Fotoprojekt hat die Künstlerin Snezhana von Büdingen-Dyba Sofie und ihre Mutter kennengelernt. Aus dieser Begegnung ist ein eigenes Fotoprojekt entstanden, dass bereits in international rennommierten Häusern ausgestellt wurde. Aktuell sind die Fotos der Ausstellung “Meeting Sofie” im Nordhorner Café Samocca zu sehen. Der Geschäftsführer der Lebenshilfe Nordhorn, die das Samocca betreibt, hatte die Fotos zufällig in einem Urlaub gesehen:

Zwei LEADER-Projekte in Osterbrock abgeschlossen

„LEADER“ ist eine Maßnahme die 1991 von der Europäischen Union zur Förderung von ländlichen Regionen entwickelt wurde. Die sogenannten LEADER-Regionen erhalten dabei Förderungen für Projekte zur Erhaltung der Lebensqualität im ländlichen Raum. Anfang des vergangenen Jahres hat die Gemeinde Geeste im Rahmen der LEADER-Maßnahme einen Antrag auf Förderung des Neubaus eines Fuß- und Radwegs gestellt. Der Neubau ist nun abgeschlossen, ebenso wie ein weiteres Projekt. Deborah Krockhaus berichtet:

Umwelttipp: Weniger Lebensmittel wegwerfen

Auch wenn alle wissen, dass es nicht gut für unsere Umwelt ist, neigen immer noch viele dazu, Lebensmittel wegzuschmeißen und zu verschwenden. Sei es das Brötchen, das über die letzten Tage ungenießbar wurde, das Obst, das anfängt zu schimmeln oder die Pizza, die wir im Restaurant nicht aufessen. Laut der Umweltschutzorganisation WWF wird in Deutschland jedes dritte Lebensmittel weggeschmissen. Das bedeutet also 18 Millionen Tonnen Obst, Gemüse, Fleisch etc. landen jährlich bei uns im Müll. Über das Verschwenden von Lebensmitteln hat Heiko Alfers mit Sophia Wagner gesprochen und sie zunächst gefragt, was die größten Hindernisse sind, wenn wir versuchen so wenig Essen wie möglich wegzuschmeißen:

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Tipps zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln des Bundeszentrums für Ernährung gibt es hier

Auto und Lkw prallen auf B402 in Meppen zusammen – Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht Zeugen eines Unfalls zwischen einem Auto und einem Lkw auf der B402 in Meppen. Der Fahrer eines schwarzen VW-Polos wollte nach Angaben der Beamten am Montag gegen 21:15 Uhr einen vor ihm fahrenden Lkw überholen. Dieser scherte ebenfalls aus, um einen vor ihm fahrenden Trecker zu überholen. Dabei kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Auto und dem Lkw. Der Autofahrer blieb unverletzt. Der Lkw mit niederländischem Kennzeichen und der Trecker setzten ihre Fahrt nach dem Unfall fort.

Kupferkabel aus Windkraftanlagen in Rastdorf gestohlen – Mehr als 12.000 Euro Schaden

Im September haben Unbekannte drei Tonnen Kupferkabel aus drei zurzeit stillgelegten Windkraftanlagen in Rastdorf gestohlen. Dabei haben sie einen Schaden von mehr als 12.000 Euro verursacht. Laut einer Polizeimitteilung kam es in den Nächten zum 20., 27. und 28. September zu den Taten. Die Unbekannten brachen die Zugangstüren zu den Windanlagen auf und durchtrennten Kabelstränge, die teilweise bis in den Windanlagenkopf reichten. Allein in der Nacht zum 20. September wurden etwa 2,8 Tonnen Kupferkabel gestohlen. Für den Abtransport müssen die Täter dementsprechend ein größeres Fahrzeug verwendet haben. Im Zusammenhang mit den beiden anderen Taten ist ein verdächtiges Fahrrad mit Fahrradanhänger aufgefallen. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise.

Mehrere Snackautomaten in Haren stark beschädigt

Unbekannte haben in der Nacht zu gestern in Haren versucht, mehrere Snackautomaten an der Altenberger Straße aufzubrechen. Dabei hatten sie keinen Erfolg, beschädigten die Automaten aber stark. Die Polizei geht davon aus, dass es zwischen Mitternacht und 1:26 Uhr zu der Tat gekommen ist. Zeugen sollten sich bei den Beamten melden.

Einbrecher stehlen Kasse aus Nordhorner Kiosk

Einbrecher haben sich in der vergangenen Nacht mit Gewalt Zutritt zu einem Kiosk in Nordhorn verschafft. Nach Angaben der Polizei gelangten die Täter gegen 2:50 Uhr in das Gebäude am Gildehauser Weg. Sie stahlen eine Kasse und ergriffen die Flucht. Zur Höhe des Sachschadens liegen noch keine Informationen vor. Die Beamten bitten um Zeugenhinweise.

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