Im Landkreis Grafschaft Bentheim hat die Schuleingangsuntersuchung begonnen. Wie der Landkreis mitteilt, erhalten alle Erziehungsberechtigten von Kindern, die bis zum 1. Oktober 2025 sechs Jahre alt sind, in den kommenden Wochen oder Monaten einen Brief mit einem Elternfragebogen und weiteren Informationen. Bis April kommenden Jahres sollen nach und nach alle rund 1500 Vorschulkinder im Gesundheitsamt Nordhorn oder der jeweiligen zuständigen Grundschule untersucht werden. Das Team des Gesundheitsamtes bittet darum, zur Untersuchung das gelbe Untersuchungsheft, den Impfausweis sowie den ausgefüllten Elternfragebogen mitzubringen. Die Schuleingangsuntersuchungen sind in Niedersachsen verpflichtend. Sie dienen der frühzeitigen Erkennung von Auffälligkeiten bei Kindern, die für den Schulbesuch relevant sein können. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Landkreises.
Interreg-Projekt “DIWA” offiziell gestartet
Das Interreg-Projekt „DIWA – Trockenheitsstrategien in der Wasserwirtschaft“, an dem auch die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim und der Vechteverband beteiligt sind, ist offiziell gestartet. Am vergangenen Mittwoch wurde das Projektstartdokument unterzeichnet. Bis 2027 wollen die deutschen und niederländischen Partner im Rahmen des Projektes die Herausforderungen zunehmend anhaltender Trockenheitsphasen angehen. Unter anderem sollen die Koordination zwischen Behörden und Gebietsbewirtschaftern sowie der Austausch von Fachwissen über Landesgrenzen hinweg verbessert werden. Beteiligt sind insgesamt zehn Partner. Das Projekt hat ein Budget von über 6,5 Millionen Euro und wird von der Europäischen Union, dem Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und den Provinzen Gelderland und Overijssel finanziell unterstützt.
Grenzübergreifende Großübung in Enschede mit Rettungskräften aus Deutschland und den Niederlanden
Gemeinde Emlichheim startet Bau der Verbindungsstraße Huskamp
Die Gemeinde Emlichheim plant, in den Herbstferien mit dem Bau der Verbindungsstraße Huskamp zu beginnen. Das teilt die Gemeinde mit. Die Straße verläuft in West-Ost-Richtung zwischen Westerhook und der Bahnhofsstraße (L44). Die Maßnahme solle die innerörtlichen Verkehrsverhältnisse verbessern sowie die Wiederaufnahme des Schienenpersonennahverkehrs unterstützen. In den kommenden Herbstferien soll das Gebäude an der Bahnhofstraße 19 abgerissen werden. Die Straßenbauarbeiten sollen im Frühjahr 2025 beginnen. Während der gesamten Baumaßnahmen könne es zu Einschränkungen kommen. Die Gemeinde werde im Verlauf des Projektes über die einzelnen Teilabschnitte informieren.
Grafschafter Landfrauen übergeben Erntegaben an Landkreis
Die Landfrauen aus der Grafschaft Bentheim haben im Kreishaus in Nordhorn dem Landkreis Erntegaben übergeben. Wie der Landkreis mitteilt, habe die Kreisrätin Gunda Gülker-Alsmeier die Gaben entgegengenommen und den Landfrauen für ihre Arbeit gedankt. Zusammengestellt worden seien die Lebensmittel, die direkt aus der Grafschaft Bentheim stammen, vom Landfrauenverein Laar. Das Überbringen der Erntegaben sei Tradition. Bereits seit mehr als 16 Jahren übergeben die Landfrauen die Erntegaben rund um das Erntedankfest an die Grafschafter Kreisverwaltung.
IHK-Berufsbildungsausschuss besorgt wegen Fachkräftemangel in der Region
Der Berufsbildungsausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hat seine Besorgnis angesichts des Fachkräftemangels in der Wirtschaftsregion Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim geäußert. Wie die IHK mitteilt, stehen Unternehmen vor großen Herausforderungen bei der Suche nach Fachkräften. Die Fachkräftelücke werde immer deutlicher, so Reinhard Greß, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Nordhorn. Demnach fehlen im kommenden Jahr rund 5000 Fachkräfte im Agenturbezirk. Dadurch werde der Ausbildungsmarkt stark belastet. Es sei notwendig, jungen Menschen den besten Zugang zu Bildung zu ermöglichen, so Stephan Soldanski, Vorsitzender der Arbeitnehmervertreter im IHK-Berufsbildungsausschuss, und Wolfgang Paus, Vorsitzender der Arbeitgebervertreter. Die betriebliche Ausbildung werde zudem durch den digitalen Wandel erschwert. Auch dahingehend wolle der IHK-Berufsbildungsausschuss die Qualität der beruflichen Bildung weiter verbessern.
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Verkehrstipp: Tipps und Regeln in der Erntezeit
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Neues Kinder- und Jugendparlament in Lingen gewählt
In Lingen ist ein neues Kinder- und Jugendparlament gewählt worden. Wie die Stadt mitteilt, haben von den 3293 wahlberechtigten Kindern und Jugendlichen 2387 ihre Stimme abgegeben. Insgesamt zogen 60 Kandidatinnen und Kandidaten im Alter zwischen 11 und 17 Jahren ins Parlament ein. Am 25. Oktober werden die neu gewählten Vertreterinnen und Vertreter im Ratssitzungssaal des Neuen Rathauses von Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone in ihr Amt berufen.
Vollsperrung der L67 zwischen Wietmarschen und Schwartenpohl ab Montag
An der L67 zwischen Wietmarschen und Schwartenpohl werden ab dem kommenden Montag zwei Brückenbauwerke eingesetzt. Das teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Geschäftsbereich Lingen mit. Es handelt sich dabei um die Brücken über den Soermannsbach und den Plakkengraben. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung zwischen der Kreuzung L67/K225 und der L67/K13 durchgeführt und sollen bis April 2025 abgeschlossen sein. Eine Umleitung führt über die K13 Richtung Früchtefeld und weiter über die K38 und über die K225. Anlieger haben während der Maßnahmen weiterhin Zugang zu ihren Grundstücken.
Foto © NLStBV
Ferienhaus in Lünne abgebrannt
In Lünne ist gestern ein Ferienhaus abgebrannt. Wie die Polizei mitteilt, geriet das Haus auf dem Campingplatz Blauer See gegen 16:10 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Durch das Feuer wurden zudem einige umliegende Bäume beschädigt. Die Freiwilligen Feuerwehren Lünne und Spelle waren vor Ort, um das Feuer zu löschen. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.
25 Sirenen werden zum Ausbau der Warninfrastruktur in Papenburg montiert
Die Stadt Papenburg hat im Rahmen des Ausbaus der Warninfrastruktur mit der Montage von 25 Sirenen begonnen. Laut Stadtverwaltung seien die Sirenen das primäre Warnmittel und ermöglichen im Ernstfall eine schnelle und flächendeckende Warnung der Bevölkerung. Weiterhin dienen die Sirenen als Ersatzalarm der Feuerwehr, sollte deren Alarmierungsweg ausfallen. An den Gesamtkosten von rund 570 000 Euro beteiligen sich das Land Niedersachsen, der Landkreis Emsland und die Stadt Papenburg. Nach der erfolgten Abnahme der Sirenen soll es an jedem ersten Samstag im Monat um 12 Uhr einen Probealarm geben. Damit will die Stadt einen Funktionstest der Infrastruktur durchführen.
Foto © Stadt Papenburg