Arbeiten am Hauptkanal in Papenburg

Seit Beginn der 37. Kalenderwoche führt der Papenburger Baubetriebshof Reparaturarbeiten am Gehweg entlang der Straße Hauptkanal links durch, insbesondere im Bereich der Hausnummern 68 bis 72. Ziel dieser Maßnahmen ist es, Stolperstellen zu beheben und somit die Sicherheit der Fußgängerinnen und Fußgänger zu erhöhen. Die betroffenen Bereiche sind derzeit abgesperrt, und die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende der 39. Kalenderwoche andauern. Die Stadtverwaltung bittet um Ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.

Statement zur Kanzlerkandidatur von Friedrich Merz

Der CDU-Kreisvorsitzender der Grafschaft Bentheim, Reinhold Hilbers, hat sich zur Kanzlerkandidatur von Friedrich Merz geäußert. Er lobte die Einigkeit zwischen CDU und CSU, die zur Entscheidung für Merz als Kanzlerkandidaten geführt hat. So heißt es in einer Pressemitteilung des Abgeordneten. Hilbers begrüßt Merz’ Kandidatur und hebt hervor, dass Merz die CDU neu positioniert und deren Profil gestärkt hat. Er schätzt Merz’ Erfahrung und Führungskompetenz, besonders in Zeiten internationaler Unsicherheit. Hilbers sieht in Merz die richtige Person, um Deutschland wirtschaftlich voranzubringen und den Wohlstand zu sichern. Merz‘ klare Ausrichtung auf die soziale Marktwirtschaft sei genau das, was jetzt gebraucht werde.

Arbeitskreis Innenstadt trifft sich

Der Arbeitskreis Innenstadt der Stadt Lingen setzt sich heute zusammen und lädt ein. Neben einer Einwohnerfragestunde steht auch der Zuschussantrag der Interessengemeinschaft Stadtteil Reuschberge zur Sanierung der Weihnachtsbeleuchtung auf dem Tagesordnungsplan. Alle Interessierten werden zu 15.30 Uhr in den Ratsitzungssaal des Neuen Rathauses in Lingen eingeladen.

Straßensperrungen aufgrund des Altstadtfestes

Wegen des Altstadtfestes in Lingen wird der Wochenmarkt am Samstag, den 21. September, vom Marktplatz auf die Neue Straße, Ecke Bauerntanzstraße und Elisabethstraße verlegt. Daher ist der Bereich, in dem der Markt stattfinden wird, am Samstagmorgen ab 4 Uhr bis zum Samstagnachmittag etwa 14 Uhr für den Durchgangsverkehr vollständig gesperrt.

So würden Beschäftigte vom 14-Euro-Mindestlohn profitieren

In der Grafschaft Bentheim und im Kreis Emsland arbeiten viele Menschen für den gesetzlichen Mindestlohn von aktuell 12,41 Euro pro Stunde. In der Grafschaft betrifft das etwa 5.000 Beschäftigte, im Emsland sind es rund 12.700. Das meldet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) für die Region Osnabrück. Eine Untersuchung des Pestel-Instituts im Auftrag der NGG zeigt, dass eine Anhebung des Mindestlohns auf 14 Euro deutliche Verbesserungen bringen würde. In der Grafschaft würden dadurch etwa 11.200 Jobs, im Kreis Emsland sogar 28.000 Jobs, von einer Lohnerhöhung profitieren. Heute verdienen in beiden Regionen noch 15 Prozent der Beschäftigten weniger als 14 Euro pro Stunde. Die NGG Osnabrück fordert daher eine Anhebung des Mindestlohns, um den Menschen ein angemessenes Einkommen zu ermöglichen. NGG-Geschäftsführer Peter Buddenberg betont, dass der Mindestlohn vor Armut schützen und für ein existenzsicherndes Einkommen sorgen soll, ohne dass Beschäftigte auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Ab Januar 2024 wird der Mindestlohn zwar auf 12,82 Euro steigen, doch die NGG kritisiert, dass dies nicht ausreiche. Sie verweist auf die EU-Mindestlohnrichtlinie, die einen Lohn von mindestens 14 Euro vorsieht und fordert die Bundesregierung auf, diese Vorgabe umzusetzen.

19-Jähriger nach Unfall schwer verletzt – Zeugen gesucht

Am Samstagmorgen gegen 5 Uhr ist es in Lähden auf der Löninger Straße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 19-Jähriger war mit seinem Kleinkraftrad von Löningen in Richtung Vinnen unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam und gegen einen Telefonmast prallte. Das teilt die Polizei mit. Der junge Fahrer wurde dabei schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Wie genau es zu dem Unfall kam und ob weitere Verkehrsteilnehmer beteiligt waren, ist noch unklar. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Bauarbeiten am Spillmannsweg in Papenburg abgeschlossen

Die Bauarbeiten am Spillmannsweg in Papenburg sind erfolgreich beendet. Ab sofort ist die Straße wieder für alle freigegeben. Das meldet die Stadt Papenburg. Der Abschnitt zwischen Umländerwiek und Mendelstraße wurde vollständig saniert und bietet nun vor allem Radfahrern eine bessere Durchfahrt. Bürgermeisterin Vanessa Gattung dankte den Anwohnern für ihre Geduld. Die Modernisierung des Spillmannswegs verbessere die Verkehrssicherheit und stärke die städtische Infrastruktur, so Gattung weiter. Die Stadtverwaltung wünscht allen eine sichere Fahrt auf der neuen Strecke.

Neue Winterreifen-Regel ab 01.10.2024

Ab dem 1. Oktober 2024 tritt eine neue Regelung für Winter- und Ganzjahresreifen in Kraft. Autofahrer müssen dann Reifen mit dem Alpine-Symbol – ein Berg mit Schneeflocke – verwenden. Das meldet die Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling. Die bisherige Kennzeichnung „M+S“ für Matsch und Schnee reicht nicht mehr aus. Die Kfz-Innung Aschendorf-Hümmling rät dazu, frühzeitig einen Kfz-Meisterbetrieb aufzusuchen, um die Reifen überprüfen zu lassen. Wer auch nach Ablauf der Frist mit M+S-Reifen, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro und Punkt in einem Flensburg rechnen. Bei der Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer, steigt das Bußgeld auf 80 Euro, bei Gefährdung auf 100 Euro. Kommt es zu einem Unfall, gibt es 120 Euro Strafe und einen weiteren Punkt. In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht: Wer bei Glatteis, Schneematsch oder Schneeglätte fährt, muss mit Winterreifen fahren, meldet die Kreishandwerkerschaft weiter. Sonst drohen hohe Bußgelder. Wer auf Reifen fährt, die vor 2018 gefertigt wurden, sollte wegen des Reifenalters ebenfalls über einen Austausch nachdenken.

Öffentliche Sitzung – Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen

Der Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen des Landkreises Emsland lädt heute Nachmittag zu einer öffentlichen Sitzung ein. Neben dem Beschluss über den Jahresabschluss des Landkreises für das Haushaltsjahr 2023 wird auch der Ergebnisverwendungsbeschluss 2023 und eine Entlastung des Landrats an der Tagesordnung stehen. Die Sitzung beginnt heute um 15.00 Uhr im Kreishaus I, im Sitzungssaal in Meppen.

Einbruch in Bäckerei – Gibt es Zeugen?

Unbekannte Täter sind zwischen Sonntag, 12:00 Uhr, und Montag, 4:15 Uhr, in eine Bäckerei in Meppen in der Versener Straße eingebrochen. Sie durchsuchten die Räume, wobei derzeit noch unklar ist, was genau gestohlen wurde. Das meldet die Polizei. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Polizei Meppen bittet Zeugen, sich zu melden.

Brennende Küchenutensilien entfachen Brand in Wohnhaus

Am Montagnachmittag gegen 14:50 Uhr musste die Feuerwehr zu einem Einsatz in Gersten in die Lengericher Straße ausrücken. Laut Polizeiangaben war in einem Wohnhaus in der Küche ein Feuer ausgebrochen, ausgelöst durch brennende Küchenutensilien auf einem eingeschalteten Kochfeld. Der 14-jährige Sohn der neunköpfigen Familie bemerkte das Feuer zuerst und versuchte es zu löschen. Neben ihm waren noch die 39-jährige Mutter, eine 12-jährige Tochter und ein zweijähriger Sohn im Haus, während die anderen Kinder im Garten spielten. Die Feuerwehr löschte den Brand, alle Anwesenden erlitten leichte Rauchvergiftungen. Der Schaden wird auf 2.000 Euro geschätzt.

Naturbuch „Was wächst und blüht denn da im Emsland?“ bekommt Fortsetzung

Apfel, Birne, Eiche und Buche. Alles Dinge, die im Emsland blühen und wachsen. Und das wissen auch die Erstklässler und Erstklässlerinnen vor Ort. Denn, seit 2018 bekommen alle Kinder, die im Emsland eingeschult werden das Buch „Was wächst und blüht denn da im Emsland?“ geschenkt. In diesem Jahr kommt noch ein zweiter Teil des Buches in die Buchreihe hinzu. Mehr dazu weiß Kim-Sarah Schütte:

Tag der offenen Tür bei der Moorschäferei in Füchtenfeld

Unsere Region galt früher als das „Armenhaus“ Deutschlands. Lange Zeit war Brenntorf, der aus dem Moor gestochen wurde, das Haupteinkommen der Menschen. Ende des 19. Jahrhunderts wurden viele Moore ausgetrocknet, um sie maschinell umzugraben. Ziel war es, mehr landwirtschaftlich nutzbare Flächen zu schaffen und Dörfer aufzubauen. Im Dalum-Wietmarscher Moor ist noch bis 2015 Torf abgebaut und in einem Torfwerk in Füchtenfeld verarbeitet worden. 2019 ist mit dem Umbau des Torfwerkes in eine Moorschäferei begonnen worden. Jetzt, fünf Jahre später, ist der Umbau abgeschlossen. Bei einem Tag der offenen Tür konnten sich die Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Wochenende über das Projekt informieren. Heiko Alfers berichtet:

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