Tourismus: Leichter Rückgang der Gästeankünfte im Oktober 2023

Die Anzahl der Gästeankünfte hat sich im Oktober 2023 in der Reiseregion Grafschaft Bentheim – Emsland – Osnabrücker Land im Vergleich zum Vorjahresmonat kaum verändert. Das Landesamt für Statistik Niedersachsen verzeichnet in seiner Erhebung zum Reiseverkehr ein Minus von 0,5 Prozent. Im Bereich der Gästeübernachtungen konnte die Region im Vergleich zum Oktober 2022 aber um 4,5 Prozent zulegen. Im gesamten Zeitraum von Januar bis Oktober 2023 zeichnet sich in beiden Bereichen ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr ab. Dieses liegt im Bereich der Gästeankünfte bei 9,8 Prozent und bei den Gästeübernachtungen bei 8,3 Prozent.

Sturmtief “Zoltan”: Seit gestern Morgen 96 Einsätze im Emsland und der Grafschaft Bentheim

Sturmtief “Zoltan” hat zu mehreren Feuerwehreinsätzen im Emsland und der Grafschaft Bentheim geführt. Im Bereich der Leitstelle Ems-Vechte mussten die Feuerwehr und weitere Hilfsorganisationen bislang zu 96 Einsätzen ausrücken. Im Zeitraum von gestern Morgen bis heute früh verzeichnete die Leitstelle 85 Einsatzanforderungen im Emsland und elf in der Grafschaft. Überwiegend handelte es sich dabei um umgeknickte Bäume und abgebrochene Äste. In beiden Landkreisen kam es zu je einem Einsatz aufgrund eines Wasserschadens. In Groß Hesepe kam es bis zum Grenzbereich Dalum zu einem etwa dreißigminütigen Stromausfall. Als Ursache wird ein Sturmschaden vermutet. In Schapen kippte ein 1,5 Meter dicker Baum auf ein Hausdach. Dabei kam es zu einem Sachschaden.

Foto © H. Lindwehr

Neue Vechtebrücke in Laar nach 13 Monaten Bauzeit eröffnet

Die neue Vechtebrücke im Zuge der Kreisstraße 20 in Laar ist gestern offiziell eröffnet worden. Wie der Landkreis Grafschaft Bentheim mitteilt, gibt es damit für den motorisierten Verkehr nach 13 Monaten Bauzeit wieder einen direkten Weg über die Vechte. Das rund 45 Meter lange neue Brückenbauwerk entspricht den heutigen Anforderungen an Verkehrssicherheit und Tragfähigkeit. Die alte Brücke sowie die parallel verlaufende Geh- und Radwegbrücke wiesen zuletzt erhebliche Mängel auf. Eine wirtschaftliche Sanierung beider Bauwerke wäre nicht möglich gewesen. Das neue Brückenbauwerk kann nun von allen Verkehrsteilnehmenden gemeinsam genutzt werden. Die während der Bauphase noch erhaltene Geh- und Radwegbrücke wird mittlerweile zurückgebaut. Die Kosten für die neue Brücke liegen bei rund 3,6 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen fördert die Maßnahme mit 60 Prozent der Baukosten. Der Landkreis Grafschaft Bentheim trägt einen Eigenanteil von 40 Prozent.

Foto © Landkreis Grafschaft Bentheim

Zu Besuch im Tierpark Nordhorn – Schoosollenbacken

Der Weihnachtsmarkt im Tierpark Nordhorn ist vorüber. Zu Beginn des Monats und insbesondere am vergangenen Wochenende zog der Weihnachtsmarkt zahlreiche Besucherinnen und Besucher in den Zoo. Der Tierpark zeigt sich zufrieden. Nach diesem Highlight im jährlichen Veranstaltungskalender des Nordhorner Zoos, steht in diesem Jahr noch eine weitere Veranstaltung an. Zwischen den Jahren werden im Tierpark traditionell Schuhsohlen gebacken. Wiebke Pollmann weiß, was es mit dieser Tradition auf sich hat:

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Das diesjährige Schuhsohlenbacken im Tierpark Nordhorn findet am 29. Dezember von 14 bis 20 Uhr statt. Alle wichtigen Infos dazu gibt es im Veranstaltungskalender des Tierparks Nordhorn.

Foto © Franz Frieling

Bargeld aus Firma in Nordhorn gestohlen

Unbekannte sind zwischen Mittwochnachmittag und gestern Morgen in ein Firmengebäude in Nordhorn eingebrochen. Wie die Polizei mitteilt, stahlen die Täter eine geringe Menge Bargeld aus der Firma am Vennweg. Die Beamten bitten um Hinweise.

Landesweite Hochwasserlage verschärft sich: NLWKN bittet, sich laufend zu informieren

Die landesweite Hochwasserlage verschärft sich über die Feiertage. Davor warnt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und bittet, sich laufend zu informieren. Die mit dem Sturmtief einhergehenden Niederschläge des gestrigen Tages haben demnach bereits zu einer landesweiten Hochwasserlage an den Fließgewässern im Binnenland geführt. An fast allen Pegeln seien bereits Meldestufen überschritten – an vielen bereits die Meldestufe 2, an einigen auch die Stufe 3. Der NLWKN geht davon aus, dass die Niederschläge der kommenden Tage zu einem weiteren deutlichen Anstieg der Wasserstände in den Fließgewässern führen werden. Lokal können dann größere Flächen überschwemmt werden. Auch eine Überschwemmung einzelner Grundstücke, Straßen und Keller ist zu erwarten. Insgesamt sind alle Landesteile betroffen. Hochwasserinformationen und Wasserstandsvorhersagen werden regelmäßig auf der Homepage NLWKN Pegelonline veröffentlicht.

44-Jähriger bei Unfall auf Betriebsgelände in Laar tödlich verletzt

Ein 44-jähriger Mann ist gestern bei einem Unfall auf einem Betriebsgelände in Laar tödlich verletzt worden. Zu dem Unglück auf dem Innenhof des Geländes an der Bahnhofstraße kam es nach Polizeiangaben gegen 13:45 Uhr beim Rangieren eines Sattelzugs mit Anhänger. Dessen 67-jähriger Fahrer fuhr rückwärts. Dabei übersah er den 44-Jährigen, der vor seiner eigenen Zugmaschine stand. Der Mann wurde zwischen beiden Fahrzeugen eingeklemmt. Ersthelfer konnten ihn nach einigen Minuten befreien und begannen sofort mit Erste-Hilfe-Maßnahmen. Der 44-Jährige wurde bei dem Unfall aber so schwer verletzt, dass er noch vor Ort verstarb. Neben dem Rettungsdienst und einem Notarzt waren auch Notfallseelsorger im Einsatz.

Symbolbild © Ingo Karmarek

Oberverwaltungsgericht Lüneburg: Nitratbelastung der Ems muss verringert werden

Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen müssen bessere Maßnahmen gegen die Nitratbelastung in der Ems ergreifen. Wie die Deutsche Presseagentur schreibt, hat das gestern das Oberverwaltungsgericht Lüneburg mitgeteilt. Demnach werde der gesetzliche Schwellenwert im Grundwasser an vielen Messstellen teils um ein Vielfaches überschritten. Das bisherige Maßnahmenprogramm weise Defizite auf, aufgrund derer die beklagten Länder zur Überarbeitung verpflichtet seien, hieß es zur Urteilsbegründung. Das Umland der Ems sei stark geprägt durch intensive Tierhaltung und Ackernutzung. Diese Nutzung müsse so geändert werden, dass der Grenzwert für Nitrat schnellstmöglich erreicht und eine Verschlechterung des Wasserzustands verhindert werde. Geklagt hatte die Deutsche Umwelthilfe, die nach der mündlichen Verhandlung vom 21. November schon von dem Gerichtserfolg berichtet hatte. Mit der Begründung liegt nun ein wirksames Urteil vor. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache ließ der zuständige Senat eine Revision gegen die Entscheidung zu.

Kindergartenjahr 2024/25: Anmeldetage für Harener Kitas im Januar

In der Woche vom 8. bis zum 12. Januar 2024 können Harener Eltern ihre Kinder für das Kindergartenjahr 2024/25 anmelden. Darauf macht die Stadtverwaltung aufmerksam. Eltern sollten ihren Nachwuchs in den Einrichtungen anmelden, die dem jeweiligen Schuleinzugsgebiet bzw. dem Einzugsgebiet der Kita entsprechen. Bei der telefonischen Anmeldung in der zweiten Januarwoche können die Anmeldeformulare angefordert werden. Außerdem können sich die Eltern über die jeweiligen Einrichtungen informieren. Die Anmeldeformulare stehen zudem auch auf der Homepage der Stadt Haren zur Verfügung. Am 16. und 17. Januar können die ausgefüllten Bögen persönlich in den jeweiligen Kindertagesstätten abgegeben werden.

Weitere Informationen findet ihr hier.

Offener Brief an Agrarminister Özdemir: CDU im Emsland fordert sofortigen Stopp der aktuellen Sparpläne

In einem offenen Brief an Bundesagrarminister Cem Özdemir zeigt sich die CDU im Emsland mit den Landwirten solidarisch. So heißt es in dem Schreiben, die CDU im Emsland stehe fest an der Seite der Landwirte, die in diesen Tagen gegen die Streichung des „Agrardiesels“ und das Ende der Kfz-Steuerbefreiung für landwirtschaftliche Fahrzeuge protestieren. Die Sparpläne würden zu einer Mehrbelastung von fast einer Milliarde Euro führen und viele landwirtschaftliche Betriebe in existenzielle Nöte treiben. Eine funktionierende und wettbewerbsfähige Landwirtschaft sei ein unverzichtbarer Pfeiler für Arbeit und Wohlstand im Emsland und im ländlichen Raum, so die Christdemokraten. Die CDU im Emsland fordert die Bundesregierung deshalb dazu auf, die aktuellen Sparpläne mit sofortiger Wirkung zu stoppen und konkrete Vorschläge zu erarbeiten, die die landwirtschaftlichen Betriebe entlasten.

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