Tierpark Nordhorn und VdZ wollen Erhalt von alten Nutztierrassen unterstützen

Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) unterstützt zusammen mit dem Tierpark Nordhorn ein Projekt zum Erhalt von alten Nutztierrassen. Dabei geht es unter anderem um Rassen wie das Bunte Bentheimer Landschaf oder Landschwein, das Skudde oder Hinterwäldler Rind. Der Tierpark und der VdZ teilen in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit, dass sie gemeinsam mit dem Tierpark Arche Warder ein vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördertes Projekt umsetzen. Demnach drohen viele Nutztierrassen auszusterben, da im Augenblick bei der Produktion tierischer Nahrungsmittel nur einige wenige Hochleistungsrassen eingesetzt werden. Diese Rassen bringen sehr schnell mehr Gewinn ein. Daher sind 56 der 80 heimischen Großtierrassen in Deutschland stark in ihrem Bestand gefährdet. Im Tierpark Nordhorn hatte sich die Zoowelt mit Experten und Verbänden der seltenen Nutztierhaltung getroffen, um ein erstes „Nutztiersyposium“ durchzuführen. Dabei wurden wertvolle Kontakte geknüpft und gemeinsame Projekte angedacht.

Symbolbild © Franz Frieling

Zwangsvollstreckung: Ehemaliger Geschäftsführer von Grafschafter Unternehmen muss mehr als 15.000 Euro bezahlen

Von der zentralen Vollstreckungsstelle Nordhorn wurden in der Grafschaft Bentheim bereits am vergangenen Donnerstag mehrere Wohn- und Geschäftsräume eines Vollstreckungsschuldners durchsucht. Das Hauptzollamt Osnabrück teilt mit, dass der Schuldner noch ein Bußgeld von über 15.000 Euro an die Finanzkontrolle Schwarzarbeit zahlen musste. Außerdem hatte er bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft Betragsrückstände von mehreren tausend Euro. Der Schuldner war ehemalig der Geschäftsführer eines Unternehmens, dass sich unter anderem auf den Ein- und Verkauf von Fliesen und Natursteinen spezialisiert hat. Er hatte die Bußgelder und Genossenschaftsbeiträge trotz rechtskräftiger Festsetzung und Vollstreckbarkeit nicht gezahlt. Die Durchsuchung wurde vom polizeilichen Staatsschutz und der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim unterstützt. Dabei wurden viele wertvolle Gegenstände gepfändet.

Symbolbild © Hauptzollamt Osnabrück

Nach mehreren Diebstählen von Brieftaschen: Tätergruppe in Lingen festgenommen

In Lingen ist es der Polizei gestern gelungen, eine Tätergruppe festzunehmen, die es zielgerichtet auf die Brieftaschen von älteren Personen abgesehen hat. Die Polizeiinspektion Emsland-Grafschaft Bentheim und die Staatsanwaltschaft Osnabrück teilen mit, dass drei Täterinnen im Alter von 39, 47 und 48 Jahren nach einer solchen Tat an ihrem Fahrzeug auf einem Parkplatz festgenommen wurden. Eine 26-jährige Mittäterin wurde außerdem später in Hamburg festgenommen. Vor einem Jahr wurden bereits drei Täterinnen und Täter in Meppen gefasst. Die Gruppierung führte zahlreiche Taten nach demselben Muster aus. Die Täterinnen befinden sich aktuell in Untersuchungshaft. Aktuell sind jedoch noch weitere Tätergruppen auch im Bereich des Emslandes und der Grafschaft Bentheim aktiv. Die Polizei ruft dazu au, beim Einkauf auf die eigenen Geldbörsen Acht zu geben und die Geheimzahl von EC-Karten nicht schriftlich in der Geldbörse aufzubewahren.

Sonntag starten die 48. Emsbürener Musiktage

Emsbüren steht in den Startlöchern. In der Gemeinde im südlichen Emsland finden vom 22. Oktober bis zum 12. November zum 48. Mal die Emsbürener Musiktage statt. Die Traditionsveranstaltung verbindet einen Meisterkurs für Teilnehmende aus aller Welt mit einer Reihe von Konzerten. Musikalische Bildung in intensiven Unterrichtseinheiten trifft auf ein Kulturangebot für alle Musikinteressierten aus der Region und darüber hinaus. Wiebke Pollmann berichtet:

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Foto (c) Gemeinde Emsbüren
Weitere Informationen zu Tickets, dem Programm und allen Veranstaltungsorten gibt es unter www.emsbuerener-musiktage.de

Nach coronabedingter Pause kehrt das Leben nach NOHhausen zurück

Zum 12. Mal hat die Kinderstadt NOHhausen in dieser Woche in Nordhorn wieder ihre Zelte aufgeschlagen. Das Planspiel hat eine echte Tradition in der Wasserstadt. In der Oberschule Deegfeld lernen rund 60 Kinder der vierten bis sechsten Klassen spielerisch, sich eine eigene Stadt aufzubauen. Dazu gehört, zur Arbeit zu gehen, Freunde zu treffen, sich an Regeln zu halten und alles, was zum echten Leben eben auch dazugehört. Ein Bürgeramt, Handwerksbetriebe, eine Post, eine Bank – all das gibt es wieder in der Kinderstadt NOHhausen. Heiko Alfers berichtet:

Sturmschäden: Stadt Papenburg sperrt Verbindungsweg zwischen Weißenburg und Deverweg

Die Stadt Papenburg hat den Verbindungsweg zwischen der Weißenburg und dem Deverweg aufgrund von Sturmschäden vorübergehend gesperrt. Nach Angaben der Stadtverwaltung hätten sich einige Bäume samt Wurzelteller angehoben und würden nun an anderen Bäumen hängen. Eine Fachfirma soll den Grünstreifen überprüfen und alle notwendigen Arbeiten durchführen. Die Arbeiten können voraussichtlich in der kommenden Woche abgeschlossen werden. Die Stadt Papenburg bittet um Verständnis.

Dachdecker bekommen ab Oktober mehr Geld

Dachdecker bekommen ab diesem Monat mehr Geld. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) im Bezirk Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim ruft die Beschäftigten vor diesem Hintergrund dazu auf, ihren Lohnzettel zu überprüfen. Der Stundenlohn für Gesellen steigt ab Oktober auf 21,12 Euro. Ein in Vollzeit arbeitender Dachdecker habe damit am Monatsende rund 105 Euro mehr im Portemonnaie, so Herbert Hilberink, der stellvertretende Bezirksvorsitzende der IG BAU. Insgesamt gibt es im Emsland rund 360 Beschäftigte in Dachdecker-Betrieben. In der Grafschaft sind es 130 Beschäftigte.

Fahrräder von Bushaltestelle in Getelo gestohlen

Am Donnerstag der vergangenen Woche haben Diebe mehrere Fahrräder von einer Bushaltestelle in Getelo gestohlen. Zwischen 7:30 und 13:45 Uhr nahmen die Unbekannten die Fahrräder von einer Haltestelle an der Dorfstraße mit. Nach Polizeiangaben soll am Tatort ein Auto samt Anhänger mit blauer Plane gesehen worden sein. An dem Anhänger war ein niederländisches Kennzeichen angebracht. Zur selben Zeit wurde in Getelo auch Sperrmüll abgeholt. Die Polizei bittet um Hinweise.

52-jähriger Fahrer bleibt unverletzt: Lkw bei Unfall in Freren umgekippt

Bei einem Unfall in Freren ist am Morgen ein Lkw umgekippt. Nach Angaben der Polizei blieb der 52-jährige Fahrer dabei unverletzt. Demnach hatte der Fahrer in einer Linkskurve an der Schapener Straße gegen 7:15 Uhr die Kontrolle über den Lkw verloren. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar. Der Lkw kippte auf die Seite und blieb auf der Leitplanke liegen. Das Fahrzeug musste daraufhin geborgen werden. Für die Dauer der Bergung war die Fahrbahn voll gesperrt.

Foto © H. Lindwehr

Mehrere Fahrzeuge in Walchum und Dersum aufgebrochen

In der Nacht zu gestern sind Unbekannte in Walchum und Dersum in mehrere Fahrzeuge eingebrochen. In Walchum verschafften die Täter sich am Schrägweg, am Fehnweg und in der Straße Am Birkengrund Zugang zu drei Autos. In Dersum wurden in der Wehrtannenstraße und am Neuer Weg zwei Autos und zwei Wohnmobile aufgebrochen. Aus den Fahrzeugen wurden Geldbörsen, Bargeld, Schmuck und Werkzeug gestohlen. Die Polizei ermittelt, ob die Taten miteinander in Verbindung stehen. Zeugen sollten sich bei den Beamten melden.

Unbekannte brechen in Scheune in Freren ein

Unbekannte haben zwei Fahrräder, ein Schwalbe-Moped und mehrere Werkzeuge aus einer Scheune in Freren gestohlen. Nach Polizeiangaben kam es bereits zwischen dem 6. und dem 14. Oktober zu der Tat an der Mühlenstraße. Die Beamten bitten um Zeugenhinweise.

Fast 1,1 Millionen Steuern hinterzogen? Ehemaliger Geschäftsführer von Haselünner Restaurant ab heute vor Gericht

Der ehemalige Geschäftsführer eines Restaurants in Haselünne muss sich ab heute wegen Steuerhinterziehung in 16 Fällen vor dem Landgericht Osnabrück verantworten. Der 48-Jährige soll Steuern in Höhe von fast 1,1 Millionen Euro hinterzogen haben. Er soll zwischen Januar 2017 und Dezember 2021 das elektronische Kassensystem des Restaurants so manipuliert haben, dass Einnahmen teilweise nicht mehr im System auftauchten. Der Mann habe diese Einnahmen in der Steuererklärung nicht offengelegt, so das Landgericht. Ihm droht bei einer Verurteilung eine mehrjährige Haftstrafe.

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