Angeklagter wegen Raubes und räuberischer Erpressung zu mehr als vier Jahren Haft verurteilt

Das Landgericht Osnabrück hat heute einen 33-Jährigen wegen schweren Raubes und räuberischer Erpressung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagten im Februar maskiert einen Kiosk in Lingen betreten hat, um dort gewaltsam an Bargeld aus der Ladenkasse zu gelangen. Die Verkäuferin soll aus Angst vor körperlichen Übergriffen die Kasse geöffnet haben. Der Angeklagte soll sich 435 Euro aus der Kasse genommen haben. Mit dem Geld soll er seinen Drogenkonsum finanziert haben. Ebenfalls im Februar soll er sich in einen weiteren Kiosk in Lingen begeben haben. Dort soll er maskiert und bewaffnet mit einem Messer eine Mitarbeiterin aufgefordert haben, die Kasse zu öffnen. In diesem Fall soll er 175 Euro erbeutet haben und mit dem Geld geflohen sein. Er muss die insgesamt erbeuteten 610 Euro zurückzahlen. Der Angeklagte trägt die Kosten des Verfahrens.

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Unfall nach Überholmanöver: Polizei sucht Zeugen

Am Montagmorgen sind bei einem Unfall zwei Autos in Papenburg zusammengestoßen. Gegen viertel vor 10 Uhr überholte ein bislang unbekanntes Auto in der Straße Splitting rechts einen Linienbus, der in Richtung Küstenkanal fuhr. Durch das Überholmanöver mussten zwei entgegenkommende Fahrzeuge stark abbremsen. Dadurch kam es zu einem Unfall zwischen diesen beiden Fahrzeugen. Das überholende Auto entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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Gelber Sack oder Gelbe Tonne? Telefonumfrage startet am Montag in der Grafschaft

Am Montag (15. Mai) startet eine telefonische Umfrage zur Nutzung von Gelben Sack oder der Gelben Tonne. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Grafschaft Bentheim (AWB) möchte herausfinden, ob die Bürgerinnen und Bürger anstelle des Gelben Sackes künftig lieber die Gelbe Tonne nutzen möchten. Das teilt der Landkreis Grafschaft Bentheim heute in einer Pressemeldung mit. Darüber hinaus geht es um die Zufriedenheit mit den Leistungen rund um die Abfallentsorgung im Landkreis. Die Befragung läuft bis zum 26. Mai. Die Befragung dauert etwa zehn Minuten und ist anonymisiert. Der AWB hat das Meinungsforschungsinstitut LQM aus Mainz mit der Befragung beauftragt. Weitere Auskünfte erteilt der AWB per Telefon unter der Nummer 05921 96 1666. Informationen sind zudem online unter www.awb-grafschaft.de abrufbar.

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Größere Bauarbeiten an Emsbrücke in Papenburg: Verkehr eingeschränkt

An der Emsbrücke bei Papenburg gibt es nun doch größere Bauarbeiten, die auch den Verkehr betreffen. Ab dem 22. Mai ist die Baustelle mithilfe einer Ampel nur einspurig befahrbar. Zuvor wurden die Arbeiten so ausgeführt, dass der Verkehr nicht betroffen war, so der Landkreis Emsland in der Ankündigung. Die Verantwortlichen warnen vor Rückstaus während der Stoßzeiten. Für bestimmten Bauphasen wird die Kreisstraße für wenige Stunden oder Tage ab und zu komplett gesperrt werden. Dazu wird der Landkreis gesondert informieren. Die Verkehrsregelung dauert voraussichtlich bis in die zweite Jahreshälfte 2024 an. Seit September letzten Jahres setzt der Landkreis die Emsbrücke im Zuge der Kreisstraße 158/K27, Rheiderlandstraße grundhaft instand. Die Brücke befindet sich an der Kreisgrenze zum Landkreis Leer.

Nachhaltiges Wassermanagement: Landkreis Emsland setzt vier neue Projekte um

Der Landkreis Emsland möchte vier neue Projekte zum nachhaltigen Wassermanagement für die Region umsetzen. Dabei geht es um eine strategische Neuausrichtung, den Ausbau von Infrastrukturen für die Wasserversorgung und lokale Konzepte für die Wassernutzung. Die Projekte werden mit rund 855.000 Euro vom Land Niedersachsen gefördert. Die Ressource Wasser werde als Folge des Klimawandels immer knapper. Das sieht man beispielsweise an fallenden Grundwasserständen, so der Landkreis in seiner Pressemitteilung. Bereits seit 2018 gibt es die Initiative „Wasser im Emsland“. Teil der Initiative war 2021 das Projekt „Emslandplan 2.0“. Drei der jetzt bewilligten Projekte bauen auf dem Emslandplan 2.0 auf. Das Projekt „Nachhaltiges Wassermanagement in den Einzugsgebieten Ahlder und Engdener Bach“ knüpft an das Projekt „Klima-Wasser-Kooperation Ahlde“ als Kooperation verschiedener Verbände im Emsland und der Grafschaft Bentheim an. Auch das Projekt „Nachhaltiges Wassermanagement im Einzugsgebiet des ULV 101“ wird fortgeführt. Dabei arebiten der Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband (ULV) 101 „Ems II“ sowie der Wasser- und Bodenverband „Ems-West“ und „Süd-Nord-Kanal“ zusammen. Das Ziel beider Projekte ist es, geeignete Maßnahmen des Wasserrückhalts und der naturnahen Regenwasserbewirtschaftung zu erarbeiten. Der Landkreis Emsland selbst setzt zwei Projekte um. Zum einen geht es darum, für das Einzugsgebiet der Lotter Beeke umsetzungsfähige und effektive Maßnahmen des Wasserrückhalts und der Wasserspeicherung zu entwickeln. Zum anderen steht die künftige Rolle des Speicherbeckens Geeste im Fokus. Nach der Abschaltung des AKW entfällt die ursprüngliche Aufgabe, den Kühlwasserbedarf in Niedrigwasserzeiten zu decken. Wie die Nachnutzung des Speicherbeckens Geeste aussehen soll und welche Bedeutung es für die Wasserwirtschaft haben kann, soll in einer Studie herausgearbeitet werden, so der Landkreis.

Symbolbild: © Landkreis Emsland

Gemeinde Geeste nimmt erstmals am Stadtradeln teil

Die Gemeinde Geeste nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal am Stadtradeln teil. Das hat die Gemeinde heute mitgeteilt. Das Stadtradeln ist eine Initiative des Klimabündnisses. Das ist ein internationales Netzwerk von Kommunen, die sich für den Klimaschutz engagieren. Dabei rufen Städte, Kreise und Kommunen Bürgerinnen und Bürger dazu auf, in einem bestimmten Zeitraum vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen, um aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Einige Kreise und Kommunen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim nehmen seit Jahren an der Aktion teil. Die Gemeinde Geeste startet ihren Aktionszeitraum am 10. Juni. Bis zum 30. Juni sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurücklegen, um CO2-Emissionen zu sparen.

Interessierte aus der Gemeinde Geeste können sich registrieren und mitmachen über den Link www.stadtradeln.de/geeste.
Bei Fragen zum Stadtradeln steht Christian Horstkamp, der Klimaschutzmanager der Gemeinde Geeste zur Verfügung (05937/69-153 oder klimaschutz@geeste.de).

Evangelische Gymnasium Nordhorn stellt Kunstprojekt FREIraum in Sägemühle aus

Freies Arbeiten in der Schule – ohne Zeitdruck und außerhalb der gewohnten Umgebung. Beim Projekt „FREIraum“ probierte das Evangelische Gymnasium Nordhorn genau das aus. Der Kunst-Leistungskurs arbeitete in den vergangenen drei Wochen an einem Kunstprojekt und stellte die entstandenen Werke bei einer Ausstellung in dem Atelier der Sägemühle vor. Unsere Schülerreporterin Finja Krüger war vor Ort.

NABU Emsland/ Grafschaft Bentheim ruft zur Stunde der Gartenvögel auf

Vom 12. bis zum 14. Mai 2023 ruft der NABU zur bundesweiten Vogelzählung auf, – zur „Stunde der Gartenvögel“. Die Aktion findet in diesem Jahr zum 19. Mal statt. Wir haben mit der Leitung der NABU Regionalgeschäftsstelle Emsland/Grafschaft Bentheim, Hanna Clara Wiegmann, gesprochen und noch mal alle wichtigen Infos zur „Stunde der Gartenvögel“ zusammengetragen. Zuerst hat Hanna Clara Wiegmann noch mal für uns zusammengefasst, wie wir an der Zähl-Aktion teilnehmen können:

7. Grafschafter Kinder- und Jugendkunstpreis

Wenn mehr als 270 Schülerinnen und Schüler aus der Grafschaft Bentheim, Gronau, Ochtrup und dem südlichen Emsland fast 150 Kunstwerke geschaffen haben, dann ist wieder Zeit für den Kinder- und Jugendkunstpreis Grafschaft Bentheim. Mehrere Künstlerinnen und Künstler aus der Grafschaft haben den Wettbewerb organisiert und richten ihn diesem Jahr bereits zum 7. Mal aus. Die Preisverleihung ist am kommenden Sonntag im Kunstwerk in Schüttorf. Heiko Alfers berichtet:

Summer City Open Air in der Meppener Innenstadt

An fünf Nachmittagen fand in Meppen im vergangenen Jahr der Sommergarten statt. Das Programm kam gut an und lockte zahlreiche Menschen in die Innenstadt. Mit dem Summer City Open Air erhält das Format nun eine Neuauflage. Statt fünf Terminen wird es zwei Termine geben – jeweils aber mit einem umfangreicheren Programm, das das Publikum bis in die Abendstunden gut unterhalten soll. Verschiedene Interpreten zeigen auf zwei Bühnen ihr Können. Dazu kommt ein gastronomisches Angebot, unter anderem mit Cocktail- und Weinbar. Was ganz genau geplant ist, weiß ems-vechte-welle-Reporterin Wiebke Pollmann:

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Grafik © Stadtmarketing Meppen

Alle Details zum Summer City Open Air in Meppen findet ihr auch hier.

Reinhold Hilbers fordet Landesregierung zum Stopp des Heizungsverbotes im Bundesrat auf

Statt auf Verbote, sollte bei der Umstellung auf erneuerbare Energien im Heizungsbereich mehr auf Anreize und auf die Kräfte des Marktes gesetzt werden. Das hat der Grafschafter Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers erklärt. Hilbers kritisiert das geplante Heizungsverbot und auch die Haltung der Niedersächsischen Landesregierung dazu. Eine Verschiebung um ein paar Jahre löse das Problem grundsätzlich nicht, sondern verschiebe es nur, ist sich der Landtagsabgeordnete sicher. Nach Ansicht von Hilbers würden die Verbote die Menschen verunsichern. Das führe dazu, dass mehr und nicht weniger fossile neue Heizungen eingebaut werden. Hilbers appelliert an die Landesregierung, das neue Heizungsgesetz im Bundesrat aufzuhalten. Niedersachsen sei ein Land mit einer hohen Eigenheimquote. Das gelte auch für die Grafschaft. Daher solle die Landesregierung die Interessen der Eigentümer verteidigen und das Heizungsverbot im Bundesrat stoppen, fordert Hilbers.

Schüttorfer Flüchtlingsakadamie sucht Geldgeber für Geflüchtetenhilfe

In einer gemeinsamen Pressemitteilung suchen die Schüttorfer Flüchtlingsakadamie und der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann Sponsoren für die Geflüchtetenarbeit der reformierten Kirchenarbeit. Um die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flüchtlingsdiakonie länger beschäftigen zu können, werden demnach dringend neue Geldgeber gesucht. In Schüttorf engagieren sich aktuell rund 100 Ehrenamtliche und sieben Hauptamtliche in der Hilfe für Geflüchtete. Finanziert wird die Arbeit von der Samtgemeinde, der reformierten Kirchengemeinde, Drittmitteln und Spenden. Die Flüchtlingsakademie unterstützt die Geflüchteten unter anderem bei Deutschkursen, Behördengängen, durch die Kleiderkammer und die Möglichkeit zur Ausleihe von Fahrrädern.

Foto (c) Büro Stegemann

Vollsperrung des Bahnübergangs Georgstraße in Lingen ab dem 26. Mai

Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer müssen Ende Mai mit Behinderungen in der Lingener Innenstadt rechnen. Grund ist die Sperrung des Bahnübergangs an der Georgstraße. Das hat die Stadt Lingen mitgeteilt. Ab dem 26. Mai sollen Gleisbauarbeiten rund um den Bahnübergang durchgeführt werden. Die Sperrung dauert bis zum 31. Mai. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

IG BAU fordert mehr Baustellenkontrolleure und mehr Kontrollen

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim fordert stärkere Kontrollen durch die staatlichen Arbeitsschutzbehörden. Wichtig sei, dass „schwarze Schafe“ keine Chance bekämen, so der stellvertretende Bezirksvorsitzende Herbert Hilberink. Landesweit gebe es viel zu wenig Kontrolleure. Nach dem aktuellen Arbeitsschutzbericht der Bundesregierung würden in ganz Niedersachsen 225 Aufsichtsbeamte den Arbeitsschutz in den Betrieben prüfen. Damit sei rein rechnerisch ein Kontrolleur für 18.520 Beschäftige zuständig, so Hilberink. Von einer effektiven und flächendeckenden Überwachung könne da weit und breit keine Rede sein. Die IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim fordert deshalb eine bessere Personalausstattung der staatlichen Arbeitsschutzbehörden in der Region. A und O im Job seien der Gesundheitsschutz und die Sicherheit der Beschäftigten. Das müsse stärker kontrolliert werden, so Hilberink weiter.

Foto (c) IG BAU | Alireza Khalili

Samtgemeinde Spelle schlägt Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Rheine und Spelle für den SPNV vor

Die Samtgemeinde Spelle hat die Bahnstrecke zwischen Rheine und Spelle für das Reaktivierungsprogramm des Landes Niedersachsen vorgeschlagen. Das hat die Samtgemeinde heute mitgeteilt. Derzeit werde der Streckenabschnitt nur für den Güterverkehr genutzt. Durch eine mögliche Reaktivierung der Bahnstrecke für den Personennahverkehr könnten laut der Mitteilung viele Berufspendlerinnen und Berufspendler vom Auto auf die Bahn umsteigen. Auch der Schul- und Freizeitverkehr könnte nach Auffassung der Samtgemeinde von einer Reaktivierungsmaßnahme profitieren. Das Reaktivierungsprogramm des Landes Niedersachsen zielt darauf ab, stillgelegte oder nur noch eingeschränkt genutzte Bahnstrecken im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) wieder in Betrieb zu nehmen.

Foto (c) Samtgemeinde Spelle

Nach Brand in der JVA in Groß Hesepe: Gericht verurteilt 25-Jährigen zu drei Jahren Haft

Das Amtsgericht Meppen hat einen 25-jährigen Mann wegen Sachbeschädigung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. In das Urteil wurde eine andere Entscheidung des Osnabrücker Amtsgerichtes einbezogen, teilte ein Gerichtssprecher mit. Der 25-Jährige soll im Juli vergangenen Jahres die Matratze in seinem Haftraum in der Justizvollzugsanstalt Lingen in Groß Hesepe angezündet haben, um seine Zelle in Brand zu setzen. Um sich selbst zu retten habe er einen Notrufknopf gedrückt. Der Angeklagte sei aus seiner Zelle befreit worden. Der Sachschaden lag bei etwa 5.000 Euro.

Rasenmähertraktor in Hoogstede gestohlen

Zwischen dem 3. Mai und gestern ist in Hoogstede ein Rasenmähertraktor gestohlen worden. Die Tat ereignete sich an der Hauptstraße. Der Schaden liegt bei etwa 1.000 Euro. Die Polizei sucht Zeugen.

Notstromaggregat in Haren gestohlen

In Haren ist in der Nacht zu Mittwoch ein Notstromaggregat gestohlen worden. Unbekannte sind an der Straße An der Bundesstraße in einen Kraftfahrzeug-Handel eingebrochen und beschädigten mehrere Fahrzeuge. Außerdem nahmen sie ein Notstromaggregat mit. Der Sachschaden wird auf rund 8.000 Euro geschätzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Anti-Atomkraft-Initiativen fordern neues Sanktionspaket gegen Nuklearsektor

Atomkraftgegner aus dem Emsland und dem Münsterland haben die Botschafter mehrerer Staaten aufgefordert, auf eine atompolitische Zusammenarbeit und auf Geschäfte mit Russland zu verzichten. Außerdem fordern sie umfassende Sanktionen für den Nuklearsektor. Das haben mehrere Anti-Atomkraft-Bündnisse in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärt. Informiert worden seien die Botschafter Japans, der Ukraine, Tschechien, Bulgarien, Finnland und der Slowakei. Die Verbände und Initiativen warnen davor, dass mit dem Einstieg Russlands in die Brennelementefabrik von Framatome in Lingen eine strategische Abhängigkeit der Atomindustrie immer deutlicher werde. Darum fordern sie sofortige Sanktionen gegen den russischen Kernbrennstoffproduzenten Rosatom. Der Ausbau der Geschäftsbeziehungen mit Rosatom sei das Gegenteil von neuen Sanktionen, so Alexander Vent vom Bündnis AgiEL.

Leiche bei Wohnungsbrand in Lingen entdeckt

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Lingen haben Rettungskräfte in der vergangenen Nacht eine Leiche entdeckt. Wie die Polizei mitgeteilt hat, war das Feuer in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Elisabethstraße ausgebrochen. Durch den Rauchmelder wurden andere Bewohner des Hauses auf den Brand aufmerksam und riefen den Notruf. Sie blieben unverletzt. Bei dem Toten soll es sich um einen 44-jährigen Mieter der Dachgeschosswohnung handeln. Über die Brandursache gibt es noch keine Informationen. Das Mehrfamilienhaus ist nach der starken Rauchentwicklung im Gebäude nicht bewohnbar.

Kulturausschuss der Stadt Lingen tagt heute

Der Kulturausschuss der Stadt Lingen tagt heute im Professorenhaus. Themen sind unter anderem das Buchprojekt zur Aufarbeitung der Lingener Stadtgeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus und der Bericht der LWT GmbH. Des weiteren steht das 40-jährige Jubiläum des Kunstvereins Lingen und die Einführung der TheaterCard auf der Tagesordnung. Die Sitzung beginnt um 16 Uhr im Sitzungsraum des Professorenhauses.

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