Stadt Nordhorn entlastet Familien mit Kita-Kindern durch Anpassen des “Nordhorn-Pass”
Die Stadt Nordhorn hat in der jüngsten Sitzung beschlossen, die Berechnungsgrundlagen für den “Nordhorn-Pass” anzupassen. Dadurch müssen viele Familien mit Kita-Kindern in Nordhorn zukünftig geringere Beiträge zahlen. Die Stadt teilt mit, dass der Rat in der jüngsten Sitzung beschlossen hat, um insbesondere Familien mit geringem Einkommen stärker zu entlasten. Die Betreuung von Kindern in Kitas ist in Niedersachsen seit 2018 kostenlos. Für Betreuung der Kinder für mehr als acht Stunden am Tag oder die Betreuung von Kindern unter drei Jahren müssen die Eltern aber weiterhin bezahlen. Dabei richten sich die Kosten nach der finanziellen Situation der Familie und werden über den “Nordhorn-Pass” eingestuft. Dabei gibt es 14 Stufen, je niedriger die Stufe, umso niedriger sind die zu zahlenden Beiträge. Ab sofort sollen bei der Berechnung für die Einstufung dieses Passes noch weitere Faktoren einbezogen werden. So sollen bei der Ermittlung des Grundbedarfs auch die Entlastungsbeträge der CO2-Bepreisung, Heizkostenkomponente und der Klimakomponente nach dem aktuellen Wohngeldgesetz einbezogen werden. Die Änderung kann von der Stadtverwaltung sofort umgesetzt werden und greift bereits im neuen Kita-Jahr 2023 / 2024. Abgesehen davon beleibt das bewährte System des Passes erhalten.
Autofahrer fährt Radfahrerin in Lingen an und begeht Verkehrsunfallflucht
Ein Autofahrer hat am vergangenen Samstag gegen 11:30 eine Radfahrerin in Lingen angefahren und sich danach unerlaubt vom Unfallort entfernt. Die Polizei teilt mit, dass der Fahrer eines silbernen Mercedes A-Klasse auf dem Konrad-Adenauer-Ring unterwegs war. Dabei übersah er die Radfahrerin, die gerade die Straße überquerte. Es kam zum Zusammenstoß. Dabei stürzte und verletzte sich die Fahrradfahrerin. Der Autofahrer stieg kurz aus, beging dann aber Fahrerflucht. Die Polizei sucht den Mann, der als etwa 40 Jahre alt und 1.70 Meter groß beschrieben wird.
Räuberischer Diebstahl in Lengerich: Zwei Supermarktmitarbeiter verletzt
In Lengerich ist es am 21. März in einem Supermarkt in der Straße Lütemannskamp zu einem räuberischen Diebstahl gekommen, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Die Polizei teilt mit, dass ein 29-jähriger und ein derzeit unbekannter Täter gegen 12 Uhr den Markt betreten haben und Kosmetikartikel im Wert von etwa 800 Euro entwendeten. Ein 25-jähriger Mitarbeiter hatte die Tat beobachtet und sein 51-jähriger Kollege sprach die beide Täter daraufhin an. Dabei wurde der 51-Jährige von einem Täter umgestoßen und verletzt. Als ihm sein Arbeitskollege zur Hilfe eilen wollte, wurde er von dem zweiten Täter zu Boden gestoßen und ebenfalls verletzt. Der 29-jährige Täter konnte daraufhin durch die sofort eingeleitete Fahndung gefasst werden, der zweite Täter konnte jedoch flüchten. Der gefasste Täter wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Richter am Amtsgericht vorgeführt und befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.
Zollbeamte entdecken Drogen im Wert von 43.000 Euro bei Fahrzeugkontrolle auf der A30 bei Bad Bentheim
Die Ermittler des Hauptzollamts Osnabrück haben bei einer Fahrzeugkontrolle auf dem Parkplatz Waldseite-Süd auf der A30 bei Bad Bentheim Drogen im Wert von 43.000 Euro entdeckt. Das Hauptzollamt teilt mit, dass die 3060 Gramm Amphetamin und 205 Gramm Kokain bei einem aus den Niederlanden einreisenden deutschen gefunden haben. Die Zöllner hatten bei der Kontrolle des Autos den Spürhund Cracker eingesetzt, der den Beamten durch sein Verhalten zeigte, dass sich Drogen im Reisegepäck befanden. Dabei kamen mehrere eingeschweißte Pakete mit den Drogen zum Vorschein. Die Drogen wurden beschlagnahmt und der Reisende wurde vorläufig festgenommen. Das Zollfahndungsamt Essen mit Dienstsitz-Nordhorn hat übernommen.
Polizei sucht Zeugen: Unbekannte begehen nach Beschädigungen Verkehrsunfallflucht
In Nordhorn und Lengerich haben Unbekannte gestern nach Verkehrsunfällen Fahrerflucht begangen. Nach Angaben der Polizei hat ein unbekannter Fahrzeugführer gestern zwischen 12 und 15 Uhr eine Grundstücksmauer an der Große Gartenstraße in Nordhorn beschädigt und sich danach unerlaubt vom Unfallort entfernt. Dabei ist ein Schaden von etwa 1000 Euro entstanden. In Lengerich hat ein Täter in der Nacht zwischen 2 und 7:30 auf der Handruper Straße eine Seitenschutzplanke auf einer Länge von etwa 32 Metern beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen.
Verkehrsunfall in Haselünne: Zwei Personen leicht verletzt
In Haselünne haben sich gestern zwei Personen bei einem Verkehrsunfall verletzt. Die Polizei teilt mit, dass eine 23-Jährige gegen 18 Uhr in Richtung Löninger Straße unterwegs war. Als sie nach links auf die K270 abbog, übersah sie einen 22-jährigen Autofahrer. Beide Autos prallten zusammen und ihre Insassen wurden beide leicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens wird auf 30.000 Euro geschätzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Drei Unfallbeteiligte bei Verkehrsunfall in Lathen: 63-Jährige schwer verletzt
In Lathen hat es gestern auf der Lastruper Straße einen Verkehrsunfall gegeben, bei dem drei Personen verletzt wurden. Die Polizei teilt mit, dass eine 24-jährige Autofahrerin gegen 17 Uhr in Richtung Bundesstraße unterwegs war und in die die Straße Auf der Blanke abbiegen wollte. Die hinter ihr fahrende 63-jährige Autofahrerin bemerkte das zu spät und fuhr auf das Auto der 24-Jährigen auf. Die 63-jährige Fahrerin hatte zuvor noch versucht, nach rechts auszuweichen. Dadurch kam es zusätzlich zu einem Zusammenstoß mit einem 41-jährigen Fahren. Die Verursacherin der beiden Unfälle wurde dabei schwer und die beiden anderen Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens wird auf 157.000 Euro geschätzt.
Verkehrsunfall in Papenburg während Wartungsarbeiten der Ampelanlage
In Papenburg ist es am vergangenen Montag auf der Meppener Straße zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem niemand verletzt wurde. Nach Angaben der Polizei war ein Autofahrer gegen 11:00 Uhr auf der L62 in Richtung Aschendorf unterwegs und überquerte die dortige Kreuzung. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem schwarzen VW, der auf der B70 in Richtung Dörpen fuhr. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Zu dem Unfallzeitpunkt fanden an der entsprechenden Ampelanlage Wartungsarbeiten statt. Die Polizei sucht Zeugen.
Stadt Nordhorn verabschiedet Resolution zur Agenda 2030
Der Rat der Stadt Nordhorn hat in der jüngsten Sitzung eine Resolution zur Agenda 2030 verabschiedet. Die Stadt Nordhorn teilt mit, dass sie sich dadurch zu 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung bekennt, die auch für Bürgerinnen und Bürger umgesetzt werden. Die Weltgemeinschaft der Vereinten Nationen hatte sich bei einem Gipfeltreffen 2015 in New York auf 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung geeinigt. Dabei soll bei jedem Ziel für gemeinsame Anliegen und öffentliche Güter auch gemeinsam Verantwortung übernommen werden. Beispiele für die Ziele sind Klima, biologische Vielfalt, Wasser und Boden. Durch die Unterschrift unter der Resolution durch den Bürgermeister wird die Stadt Nordhorn Mitglied im „Club der Agenda 2030-Kommunen“, zu dem über 200 Kommunen in Deutschland gehören. Die Kommunen treffen sich dann regelmäßig und tauschen sich über Herausforderungen und Projekte aus. Durch die Resolution sind finanzielle und inhaltliche Unterstützungen der Nachhaltigkeitsziele von Bund und Ländern verbunden.
Umfrage soll zur Attraktivierung des Lathener Ortskerns beitragen
Die Gemeinde Lathen hat eine Umfrage für Bürgerinnen und Bürger erstellt, die zu der Attraktivierung des Ortskerns beitragen soll. Die Samtgemeinde teilt mit, dass das Planungsbüro der Gemeinde mit der Erstellung eines Konzeptes für die langfristige Gestaltung des Ortskerns beauftragt wurde. Das Konzept wird im Rahmen des Programms „Perspektive Innenstadt“ aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung finanziert. Die EU hatte damit auf die Covid-19-Pandemie reagiert. Bewohnerinnen und Bewohner von Lathen und Umgebung können 13 Fragen in einem Fragebogen beantworten. Die Fragebögen findet ihr hier. Auch im Rathaus der Gemeinde werden Fragebögen ausgeteilt.
Cosar Nostra – Organisierte Comedy: Comedian Özcan Cosar tritt morgen in Lingen auf
Walderlebnispfad Holtpättken in Freren eröffnet
Bistum Osnabrück nach Rücktritt von Bischof Bode
Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder ruft zum ehrenamtlichen Engagement im MGH Nordhorn auf
Die Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder hat Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen sich für die Programme des DRK Mehrgenerationenhauses (MGH) in Nordhorn ehrenamtlich zu engagieren oder an ihnen teilzunehmen. Die Politikerin teilt mit, dass die Angebote des Mehrgenerationenhauses eine wichtige Institution im gesellschaftlichen Leben seien. Laut der Leiterin des MGH, Katharina Gertzen lassen sich immer weniger Ehrenamtliche finden, die das Mehrgenerationenhaus unterstützen. Dabei könnten auch die Ehrenamtlichen von ihrer Tätigkeit profitieren, da sie dort erleben könnten, wie sinnstiftend Engagement für andere sein könne. DRK Fachbereichsleiterin für Wohlfahrts- & Sozialarbeit, Anke Plümers, teilt mit, dass seit der Corona-Pandemie mehr Menschen zu Hause bleiben würden. Dadurch würde nicht nur die Zahl der Ehrenamtlichen zurückgehen, sondern auch die Zahl der Gäste. Das Mehrgenerationenhaus bietet seit 2007 Angebote für Bürgerinnen und Bürger aus allen Generationen. Dabei sollen die jüngeren und die älteren Menschen voneinander lernen, gebraucht werden und Freude teilen. Angebote sind beispielsweise gemeinsame Spielenachmittage, Frühstücke oder Vereinssitzungen. Außerdem gibt es auch Angebote wie Sprachkurse, Kreativ-Workshops oder Hausaufgabenbetreuungen.
Nach Kritik von Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers: Versammlungsstättenverordnung soll im Sommer vereinfacht werden
Das Wirtschafts- und Bauministerium der niedersächsischen Landesregierung soll die Antragsvorschriften für Scheunenfeste in diesem Sommer vereinfachen. Die Deutsche Presse Agentur teilt mit, dass ein Erlass auf den Weg gebracht wurde, der die Hürden für die Veranstalter senken soll. Ab Juni soll die niedersächsische Bauordnung die Vereinfachungen enthalten. Unter anderem im Landkreis Grafschaft Bentheim hatte die Landjugend Probleme, Scheunenfeste genehmigt zu bekommen. Die Niedersächsische Landjugend und der Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers hatten die Änderung der Versammlungsstättenverordnung kritisiert, mit der die vereinfachte Anmeldung solcher Feste entfiel. Für die Anmeldung der Veranstaltungen sollten Brandschutzexperten und Gutachter formale Planungen erstellen, die viel Aufwand und hohe Ausgaben bedeuteten.
Das Wetter am Mittwoch
Nach mutmaßlichem Messerangriff in Bad Bentheim: 46-Jähriger muss sich erneut vor dem Landgericht Osnabrück stellen
Das Landgericht Osnabrück verhandelt heute in einem Berufungsverfahren über einen 46-jährigen Angeklagten, der zuvor vom Landgericht zu vier Jahren Freiheitsstrafe wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags verurteilt wurde. Das Landgericht teilt mit, dass das Urteil vom 14. Juni. 2022 auf Revision des Angeklagten aufgehoben und an das Osnabrücker Gericht zur Neuverhandlung zurückverwiesen wurde. Der 46-jährige Mann soll einem anderen Mann Mitte November 2021 nach einer Auseinandersetzung in Bad Bentheim wiederholt ein Messer in den Bauch gestochen haben. Dabei soll der mutmaßliche Täter den Tod des mutmaßlich Geschädigten billigend in Kauf genommen haben. Der Geschädigte soll danach ambulant versorgt worden sein. Der Angeklagte soll vor der Tat alkoholische Getränke zu sich genommen haben.
Berufungsverhandlung vor dem Osnabrücker Landgericht: 34-jähriger Angeklagter muss sich dem Vorwurf des Betrugs stellen
Ein 34-jähriger Angeklagter muss sich heute in einem Berufungsverfahren vor dem Landgericht Osnabrück wegen dem Vorwurf des Betrugs verantworten . Nach Angaben des Landgerichts hatte das Amtsgericht Lingen den Angeklagten im November 2022 zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt. Dem 34-Jährigen wird vorgeworfen eine mutmaßliche Geschädigte im August 2021 über ein Internetportal angesprochen und ihr eine Liebesbeziehung vorgespielt zu haben. Dadurch sei das Opfer dazu gebracht worden, dem mutmaßlichen Betrüger einen sechsstelligen Betrag zu übergeben. Das Geld soll durch Überweisungen und eine Bargeldübergabe an einen Mittelsmann überbracht worden sein.