Grundschulkinder aus der Samtgemeinde Lathen sammeln fast 2000 Euro für Geflüchtete

Schülerinnen und Schüler der Grundschule Fresenburg haben der Samtgemeinde Lathen einen symbolischen Scheck über fast 2.000 Euro überreicht. Das Geld soll geflüchteten Kindern und Erwachsenen aus der Ukraine zukommen, die in der Samtgemeinde Lathen untergebracht sind. Das Geld hatten Fresenburger und Melstruper Kinder am Martinstag gesammelt. Von der Spende sollen unter anderem Freizeitangebote wie zum Beispiel Ausflüge zum Freizeitpark Thüle oder nach Surwald in Begleitung ehrenamtlicher Helfer finanziert werden. Aktuell leben in der Samtgemeinde Lathen etwa 500 Geflüchtete, davon 180 Erwachsene und Kinder aus der Ukraine. Unter den Geflüchteten sind laut einer Mitteilung der Samtgemeinde etwa 100 Kinder, die unter den Erlebnissen von Krieg und Flucht besonders leiden.

Sanierung des Kreisverkehrs an der L57 in Schapen

In Schapen wird ab heute der Kreisverkehr an der Landesstraße 57 saniert. Das hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitgeteilt. Die Arbeiten für eine Deckschichterneuerung werden voraussichtlich bis Ende nächster Woche dauern. Für die Bauarbeiten werde keine Umleitung ausgeschildert. Der Verkehr werde mithilfe einer Ampelanlage durch den Kreisverkehr geleitet. Die Kosten für die Sanierung werden mit rund 80.000 Euro angegeben.

Grafschafter Grüne erklären Abstimmverhalten zur Eissporthallen-Entscheidung

Die Grünen des Kreisverbandes Grafschaft Bentheim und des Ortsverbandes Nordhorn verteidigen in einer Mitteilung die Entscheidung des Grafschafter Kreistages, einen erneuten Bürgerentscheid über die Zukunft der Eissporthalle Nordhorn durchzuführen. Gerade die letzten Monate hätten gezeigt, wie wichtig es sei, Entscheidungen bei geänderten Bedingungen zu überprüfen, sagen die Grünen-Sprecher auf Kreis- und Ortsebene, Sarah Gross und Marvin Weigel. Beim zweiten Bürgerentscheid gehe es darum, den Bürgerinnen und Bürgern bei vollständig veränderten Rahmenbedingungen die Fragestellung erneut zur Entscheidung vorzulegen. Die Grünen hätten großen Respekt für die Leistung der Bürgerinitiative und könnten verstehen, warum sie einen erneuten Entscheid gerne vermieden hätten. Angesicht der Tragweite dieses Projektes wäre ein Kreistagsbeschluss nach dem Motto „Augen zu und durch“ aber unverantwortlich gewesen, heißt es in der Mitteilung weiter.

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