Endlich Regen! Tief “PEGGY” bringt Regen, Gewitter und kühle Temperaturen

Nach langer Pause kommt nun der lang ersehnte Landregen. Tief "Peggy" mit Regenschleppe über Deutschland.

Hintergrund ist aber nicht nur Tief “Peggy” über den britischen Inseln, sondern auch eine Luftmassengrenze über Deutschland. Angetrieben zum einen durch das Tief, zum anderen durch die noch sehr warmen Luftmassen über dem Osten, entwickelt sich eine Luftmassengrenze über Deutschland, die in Folge zum Teil ergiebige Regenfälle bringt. 

So zeigt sich der Donnerstag stark bewölkt und bereits in den Vormittagsstunden zieht von Westen Regen auf, der sich in Teilen intensivieren kann.
Hinter dem Regen folgen teils zahlreiche Schauer und Gewitter, dabei dreht der Wind mehr und mehr auf westliche Richtungen und frischt böig auf. 
Bis zum Abend können stellenweise 20-30 Liter auf den Quadratmeter fallen. 
Die Temperaturen bewegen sich bei um 20 Grad. 

In den kommenden Tagen bleibt es kühler, dabei ziehen vor allem am Samstag örtlich Gewitter durch. 

Dr. Daniela De Ridder fordert Übergangslösung bei der Förderung von Sprachkitas

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder fordert eine Übergangslösung bis zum Ende des Kita-Jahres 2023 bei der finanziellen Förderung für Sprach-Kindertagesstätten. Das geht aus einer Pressemittlung hervor. Über das Ende des Bundesprogramms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zu Welt ist“, hat die Abgeordnete mit Fachkräften der Sprachkitas aus der Grafschaft Bentheim und Lingen diskutiert. Dabei sei zur Sprache gebracht worden, dass bei Beendigung des Projektes, zahlreiche Jobs wegfallen und aufgebaute Strukturen, Netzwerke und Schulungen innerhalb der Kitas verloren gehen würden. Es sei nicht praxisnah, das Bundesprogramm zum Jahresende und damit mitten im Kita-Jahr auslaufen zu lassen. Hier müsse der Bund gemeinsam mit den Ländern eine Übergangslösung mindestens bis zum Ende des Kita-Jahres im Jahr 2023 entwickeln, so die Bundestagsabgeordnete

Ehemaliger Bürgermeister von Esterwegen ist Ehrenbürgermeister

Der ehemalige Bürgermeister von Esterwegen, Hermann Willenborg, ist zum Ehrenbürgermeister von Esterwegen ernannt worden, das teilt die Samtgemeinde Nordhümmling mit. Er wurde für seine 25-jährige Amtszeit geehrt, in der er nicht nur die Geschichte Esterwegens historisch mitgeschrieben, sondern die Entwicklung des Ortes auch nachhaltig mitgeprägt habe. Seiner Ehefrau wurde ein Dank für die jahrzehntelange Unterstützung ihres Ehemannes ausgesprochen und ein Präsent überreicht.

 

Bild © Samtgemeinde Nordhümmling

Ohne im 27. Landeswettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft”

Ohne ist im 27. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ vertreten, das teilt der Landkreis Grafschaft Bentheim mit. Die 13-köpfige Wettbewerbs-Kommission reist derzeit durch ganz Niedersachsen und begutachtet insgesamt 18 Dörfer. Landrat Uwe Fietzek war ebenfalls vor Ort und lobte die Ohner Dorfgemeinschaft für ihre zahlreichen Initiativen. Ohne habe stellvertretend für die gesamte Grafschaft ein starkes Zeichen für ein Dorfleben mit Zukunft gesetzt. Am Freitag, 9. September 2022, wird feststehen, ob das Dorf zu den Siegerdörfern gehört und damit in den Bundeswettbewerb eintritt.

 

Bild © Landkreis Grafschaft Bentheim

Bundestagsabgeordneter Stegemann zur morgigen Protestaktion des Bäckerhandwerks

Zur morgigen deutschlandweiten Protestaktion des Bäckerhandwerks „Uns geht das Licht aus – Heute das Licht und morgen der Ofen“ erklärt Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann, der auch agrar- und ernährungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist, dass die explodierenden Energiepreise nicht nur energieintensive Großbetriebe, sondern besonders viele kleine und mittlere Unternehmen gerade im Ernährungshandwerk belasten würden. Die mittelständischen Betriebe, die durch den Vertrieb von Nahrungsmitteln Systemrelevanz hätten, blieben bisher von den entlastenden Mehrkostendämpfungen unberücksichtigt. Bäckereien könnten diese Kosten nicht einfach eins zu eins weitergeben. Viele Mittelständler wüssten nicht, wie sie bis zum Ende des Jahres durchhalten sollen. Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir müsse endlich seinen Fokus auf die Verbraucherinnen und Verbraucher richten, die sich nicht den täglichen Einkauf beim Bio-Markt leisten können.

 

Bild © Albert Stegemann MdB

Eröffnung der Erweiterung des Fahrradknotenpunktsystems im Südlichen Emsland

Politik und Verwaltung des Landkreises Emsland eröffneten heute mit einer Fahrradtour offiziell das neue Knotenpunktnetz im südlichen Emsland. Das bestehende emsländische Radwegenetz von 2.000 Streckenkilometern wird dadurch um weitere 580 Kilometer erweitert. Die Gesamtkosten für die Erweiterungen und Beschilderungen für das Knotenpunktnetz im südlichen Emsland belaufen sich auf rund 290.000 Euro. Das Land Niedersachsen beteiligt sich mit einer Förderquote von 60 Prozent. Die Kosten für die Planung des Gemeinschaftsprojekts des Landkreises Emsland und den Städten und Gemeinden des südlichen Emslandes von 80.000 Euro werden über das LEADER-Programm gefördert. Der Emsland Routenplaner ermöglicht eine digitale Planung von Tages- oder Mehrtagestouren im Emsland.

 

Bild © Landkreis Emsland

31-jähriger Fahrer wird bei Verkehrsunfall in Papenburg verletzt

In Papenburg ist bei einem Verkehrsunfall auf der Straße Wiek heute ein 31-jähriger Autofahrer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, musste ein 81-jähriger Mann verkehrsbedingt bremsen und der 31-jährige Fahrer hatte nicht mehr schnell genug reagiert. Er fuhr dem 81 jährigen Fahrer und seiner 79-jährigen Beifahrerin hinten auf und verletzte sich dabei leicht. Der 81-Jährige und die 79-jährige blieben unverletzt.

SoVD Nordhorn und Seniorenbeirat der Stadt Nordhorn fordern Hilfsfond für Bedürftige in der Energiekrise

Der Nordhorner Ortsverband des Sozialbverbandes Deutschland (SoVD) und der Seniorenbeirat der Stadt Nordhorn fordern von Politik und Verwaltung mehr Informationen über die Auswirkungen der Energiekrise. Insbesondere über Energiesparmöglichkeiten solle gezielt vor Ort informiert werden. In einem gemeinsamen Antrag fordern der SoVD und der Seniorenbeirat der Stadt Nordhorn einen Hilfsfonds für bedürftige Bürgerinnen und Bürger, die keinen Anspruch auf kommunale oder staatliche Hilfe haben. Diejenigen, die nachweislich die explodierenden Energiekosten nicht mehr tragen können, sollten von einem Hilfsfond profitieren, der mit einem Volumen von mindestens 50.000 Euro ausgestattet sein sollte. Es werde nicht immer schön sein, was die Bürgerinnen und Bürger erfahren, aber sie hätten einen Anspruch auf die Wahrheit, heißt es in dem Antrag abschließend.

Auto brennt auf A 30 komplett aus

Auf der A 30 bei Bad Bentheim ist am vergangenen Mittwoch ein Auto in Brand geraten. Laut der Polizei konnte der Fahrer den Wagen noch rechtzeitig auf dem Seitenstreifen abstellen und blieb unverletzt. Das Auto brannte komplett aus. Während der Lösch- sowie Aufräumarbeiten kam es auf der Autobahn vereinzelt zu Verkehrsbehinderungen.

Grafschaft Bentheim weist auf erhöhtes Verkehrsaufkommen in der Erntezeit hin

Der Landkreis Grafschaft Bentheim weist darauf hin, dass aufgrund der Mais- und Kartoffelernte in den kommenden Wochen mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen von landwirtschaftlichen Transportgespannen gerechnet werden muss. Laut des Landwirtschaftlichen Kreisvereins Grafschaft Bentheim e.V., des Polizeikommissariats Nordhorn, des Bundesamts für Güterverkehr und des Landkreises Grafschaft Bentheim sind damit einige Gefahren verbunden. Insbesondere in den frühen Morgenstunden und am Abend sind auf den Grafschafter Straßen wieder vermehrt langsame und große landwirtschaftliche Fahrzeuge unterwegs, die sich auch an unübersichtlichen Stellen in den fließenden Verkehr einordnen müssen. Darüber hinaus kann es bei Ausfahrten von Anbauflächen zu einer kurzfristigen Verunreinigung der Fahrbahn kommen. Zudem weist das Polizeikommissariat Nordhorn daraufhin, dass in den Zulassungsstellen in Schüttorf, Emlichheim und Nordhorn auch wieder kostenfreie Konturmarkierungen für landwirtschaftliche Anhänger telefonisch angefordert werden können.

Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann fordert eine verlängerte finanzielle Förderung des Programms für Sprach-Kitas

Der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann fordert eine verlängerte finanzielle Förderung des Programms für Sprach-Kitas. Das geht aus einer Pressemitteilung des Bundestagsabgeordneten hervor. Gemeinsam mit Vertreterinnen der Kitas aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim macht Stegemann deutlich, dass eine Verlängerung des Programms dringend notwendig sei. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat in dieser Woche im Bundestag beantragt, die Sprach-Kitas zu retten und das Förderprogramm weiterzuführen. Am Donnerstag, den 08. September 2022, findet ein digitaler Kita-Gipfel mit Expertinnen und Experten der frühkindlichen Bildung, Fachkräften aus den Kitas sowie Politikerinnen und Politiker von CDU und CSU statt. Hintergrund ist der aktuelle Haushaltsentwurf der Ampel-Koalition. Darin plant die Bundesregierung das Programm für Sprach-Kitas ersatzlos zu streichen.

Unbekannte Täter beschädigen Kirchenfenster in Emlichheim

Bislang unbekannte Täter haben gestern zwischen 8 Uhr und 19.25 Uhr mehrere Buntglasfenster einer katholischen Kirche in Emlichheim erheblich beschädigt. Wie die Polizei mitteilt, beläuft sich der Sachschaden auf etwa 5000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Zwei Menschen bei Verkehrsunfall in Salzbergen leicht verletzt

In Salzbergen sind gestern zwei Menschen bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt worden. Laut der Polizei befuhr ein 52-jähriger Autofahrer mit seiner Beifahrerin gegen 14 Uhr die Venhauser Straße in Richtung B 70. Als der Fahrer sein Auto verkehrsbedingt abbremste, übersah dies ein hinter ihm fahrender 61-Jähriger und fuhr mit seinem Wagen auf das Auto auf. Der 52-Jährige und seine Beifahrerin verletzten sich dabei leicht. Der 61-Jährige blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro.

Umweltorganisationen fordern sofortigen Stopp des laufenden Urantransports nach Lingen

Das Bündnis Atomkraftgegner*innen im Emsland (AgiEL) fordert gemeinsam mit Ecodefense Russalnd und Laka Amsterdam den sofortigen Stopp des laufenden russischen Urantransports zur Lingener Brennelementefabrik Framatome/ANF. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Umweltorganisationen hervor. Laut niederländischer Transitgenehmigung soll angereichertes Uranhexafluorid von Russland über einen niederländischen Hafen zur Brennelementefabrik Lingen gebracht werden. Das für Urantransporte bekannte Schiff „Mikhail Dudin“ soll am 11. September in Rotterdam ankommen. Von dort führt der Transport über die Straße nach Lingen. An diesem Transport zeige sich laut der Mitteilung deutlich, dass ein Festhalten an Atomkraft nur eine weitere Form der Abhängigkeit von Russland darstellt.

Talk: 20. Internationales Fest der Puppen

Am Freitag beginnt das 20. Internationale Fest der Puppen in Lingen und im Emsland. Gruppen aus den verschiedensten Ländern der Welt kommen in die Region und zeigen bis zum 15. September ihre Produktionen. Außerdem gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm. Was die Besucherinnen und Besucher ebenso wie das Fachpublikum erwartet, darüber hat Wiebke Pollmann mit dem künstlerischen Leitunsgteam gesprochen. Julia Windisch, Laurenz Bäthke und Nils Hanraets standen ihr Rede und Antwort:

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Weitere Infos zum 20. Internationalen Fest der Puppen und zum Programm gibt es hier

Die Lebenshilfe Niedersachsen „feiert Vielfalt“ in Nordhorn

In Nordhorn reiht sich im September in der Innenstadt ein Fest an das nächste. Mit dem Straßenkulturfest hat es begonnen, mit der Nordhorner Meile geht es am Wochenende weiter. Und bevor der Nordhorner Oktober den Monat abrundet, wird in der Wasserstadt “Vielfalt gefeiert”. Die Lebenshilfe Niedersachsen veranstaltet ihren 19. Aktionstag in der Nordhorner Innenstadt. Nach drei Jahren coronabedingter Pause ist es für die Lebenshilfe Grafschaft Bentheim eine besondere Ehre, den Aktionstag ausrichten zu dürfen, sagt ihr Geschäftsführer Thomas Kolde:

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Den Flyer zum Akionstag am 17. September in Nordhorn gibt’s hier

Umwelttipp: Im Hochbeet Heckenschnitt und Laub verwerten

Hochbeete sind in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Diese Art des Beetes sieht nicht nur schick, sie sorgt auch dafür, dass beim Gärtnern der Rücken geschont wird. In einem Hochbeet können auch Heckenschnitt und Laub praktisch verwertet werden. Was Hochbeete außerdem noch extrem praktisch macht und was ihr schon im Herbst beachten solltet, wenn ihr euch im Frühling ein Hochbeet anlegen wollt, erklärt Wiebke Pollmann im Gespräch mit Heiko Alfers:

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Foto (c) Pixabay Ulrike Mai

Stadt Nordhorn räumt mit Falschbehauptungen zur Nutzung von Jugendzentrum als Unterkunft auf

Am vergangenen Freitag hat die Stadt Nordhorn angekündigt, das Jugendzentrum an der Denekamper Straße vorübergehend als Flüchtlingsunterkunft zu nutzen. Bisher hatte die Stadt für die Unterbringung der Geflüchteten aus der Ukraine private Wohnungen und ungenutzte Immobilien angemietet. Doch jetzt gebe es kaum noch geeignete Privatimmobilien. Da nicht kurzfristig ganz neue Unterkünfte gebaut werden können, bleibe der Stadt aktuell nur die Umnutzung öffentlicher Gebäude. Seit dieser Ankündigung sorgt das Thema insbesondere im Internet für viel Aufregung. Falschbehauptungen will die Stadtverwaltung aber nicht einfach so hinnehmen. Deshalb hat sie einen ausführlichen Überblick über die Pläne veröffentlicht. Über diese Pläne hat Heiko Alfers mit Wiebke Pollmann gesprochen, die zuerst betont, dass die Jugendarbeit in Nordhorn selbstverständlich weitergehen wird:

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Alle Fakten zur vorübergehenden Nutzung des Jugendzentrums als Flüchtlingsunterkunft findet ihr hier.

Wer Wohnraum für Geflüchtete anbieten möchte, kann sich über www.nordhorn.de/ukraine melden. Wer geeignete Räume für die Jugendarbeit anbieten kann oder weitere Fragen bzw. Anregungen hat, kann eine E-Mail an ukraine@nordhorn.de schicken.

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