11,3 Millionen Euro in den Krone-Standort Herzlake investiert

Der Anhänger- und Aufliegerhersteller Krone hat 11,3 Millionen Euro in den Standort Herzlake investiert. Konkret geht es dabei um zwei neue Produktionslinien für einen Trockenfrachtkoffer. Durch die Investition konnte das Unternehmen die Produktion auf mehr als 180 Einheiten pro Woche hochfahren. Krone reagiere damit auf die steigende Nachfrage. Neben den Trockenfracht-Trailern, die vor allem für den Transport von hochwertigen und feuchtigkeitsempfindlichen Waren eingesetzt werden, werden in Herzlake auch Wechselkoffer, Wechselpritschen sowie Fahrzeuge für Kurier- und Expressfahrten gefertigt. Mehr als 1300 Beschäftigte produzieren nach Angaben von Krone jährlich in Serienfertigung oder als maßgeschneidertes Fahrzeug durchschnittlich 13.000 – 15.000 Einheiten.

Foto (c) Krone

Mindestens 57.796 Impfungen in der Grafschaft Bentheim bereits durchgeführt

Bis gestern sind in der Grafschaft Bentheim 57.796 Impfungen durchgeführt worden. Das hat der Landkreis heute mitgeteilt. Knapp 40.000 Menschen haben eine Impfung erhalten, rund 18.000 Grafschafterinnen und Grafschafter wurden zweimal geimpft. Die Daten beziehen sich auf die Impfungen der Teams des Grafschafter Impfzentrums. Nicht enthalten sind die Impfungen, die Hausärzte vorgenommen haben.

Meppener Hallenbad ab heute wieder geöffnet

Seit heute ist das Meppener Hallenbad wieder geöffnet. Voraussetzung zur Öffnung war ein Hygienekonzept. In einer Mitteilung der Stadt appelliert Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein an die Meppenerinnen und Meppener, bei der Beachtung der AHA+L-Regeln nicht nachlässig zu werden. Beim Betreten des Hallenbades müssen die bekannten Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Außerdem müssen die Abstandsmarkierungen im Zugangs- und Wartebereich sowie die vorgegebenen Bewegungsrichtungen beachtet werden. Im Empfangs- und im Umkleidebereich muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln ist die maximale Besucherzahl auf 60 Personen beschränkt. Weiteren Informationen rund um den Besuch des Meppener Hallenbades gibt es hier

Emsbrücke in Geeste mit Graffiti beschmiert

In Geeste ist die Emsbrücke mit Graffiti beschmiert worden. Beschädigt wurde die Brücke im Bereich der Straße „An der Emsbrücke“ laut Polizei zwischen dem 24. und dem 28. Mai mit mit blauer und schwarzer Farbe. Die Polizei sucht Zeugen.

IHK: Ausbildungsprämie wird seit heute verdoppelt

Der Bund hat die Ausbildungsprämien verdoppelt. Darauf hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim heute hingewiesen. Demnach sind die Ausbildungsprämien von 2000 Euro auf 4000 Euro und von 3000 Euro auf 6000 Euro verdoppelt worden. Gefördert werden nun auch kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 499 Mitarbeitern. Laut IHK gibt es in der im März geänderten Richtlinie noch weitere Verbesserungen: Unter anderem wurden demnach die Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit von Auszubildenden bis Ende 2021 verlängert. Außerdem wurde die Übernahmeprämie bis Ende 2021 verlängert und auf 6000 Euro angehoben. Als neue Leistung gibt es jetzt auch einen sogenannten „Lockdown-II-Sonderzuschuss“ für Ausbildung in Kleinstunternehmen mit bis zu vier Mitarbeitern.

Grafschaft Bentheim lockert ab Donnerstag die Corona-Regeln

Der Landkreis Grafschaft Bentheim hat heute Lockerungen im öffentlichen Leben angekündigt. Grund sei der Inzidenzwert, der seit fünf Tagen in der Grafschaft deutlich unter 35 liege. Ab Donnerstag will der Landkreis Erleichterungen aus dem Stufenplan 2.0 des Landes umsetzen. Demnach sind dann wieder Treffen von drei Haushalten mit bis zu zehn Personen möglich. Zugehörige Kinder bis 14 Jahren werden dabei wie bisher nicht eingerechnet. Im Einzelhandel fallen ab Donnerstag die flächenbezogenen Kunden-Obergrenzen in den Geschäften weg. Die Maskenpflicht und das Abstandsgebot bleiben im Einzelhandel aber bestehen. Die Gastronomie darf ab Donnerstag in der Grafschaft drinnen und draußen wieder ohne Testerfordernis öffnen. Vorausgesetzt werden ein Hygienekonzept und die Dokumentation der Besucher-Kontaktdaten.

Alle Regeln, die ab dem 3. Juni gelten, gibt es hier auf einen Blick.

Reduziertes Angebot zur Ferienbetreuung für Grundschulkinder in Schüttorf

In der Samtgemeinde Schüttorf soll in den Sommerferien trotz Pandemie ein reduziertes Ferienhort-Programm für Grundschulkinder angeboten werden. Das hat das Jugend- und Kulturzentrum Komplex in Schüttorf mitgeteilt. Um die Schutz- und Hygienemaßnahmen einzuhalten, werde der Sommerferienhort auf zwei Gruppen verteilt. Eine Gruppe halte sich in den Räumlichkeiten des Jugend- und Kulturzentrums auf, die andere im Jugendcafé der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde. Pro Ferienwoche sollen 30 Betreuungsplätze angeboten werden. Das Angebot richtet sich vor allem an berufstätige Eltern, die auf eine Betreuung ihrer Kinder in den Ferien angewiesen sind. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass das Angebot unter dem Vorbehalt der jeweiligen Gesetzesanpassungen steht.

Grundsätzlich ist die Anmeldung für die Ferienbetreuung nur noch online über das Portal ‚FeriPro‘ möglich. Einen Link gibt es hier

Nach erfolgreicher Anmeldung wird eine Bestätigungsmail versendet, in der zu einem zusätzlichen Informationsabend via Online-Konferenz eingeladen wird. Ansprechpartnerin für weitere Fragen/ Informationen: Lena Heggemann, Jugend- und Kulturzentrum Komplex (tel.: 05923-9605-15 oder mail: Lena.Heggemann@komplex-schuettorf.de).

Foto (c) Jugend- & Kulturzentrum Komplex

Neuer Vorplatz für den Friedhof Klausheide im Rahmen des Dorferneuerungsplan

In Nordhorn ist der Friedhofsvorplatz Klausheide erneuert worden. Das teilt die Stadt mit. Neben dem Vorplatz wurden auch die Wege vor der Friedhofskapelle neu gepflastert. Außerdem wurde das Angebot pflegefreier Grabformen ergänzt. In der Pressemitteilung heißt es, dass die Erneuerung bereits vor einigen Jahren im Dorferneuerungsplan für Klausheide festgeschrieben wurde. Allerdings konnte das Projekt nicht über die aktuelle Förderrichtlinie des Landes zur Dorferneuerung umgesetzt werden. Die Stadt Nordhorn hat die Maßnahme in Höhe von rund 30.000 Euro nun vollständig selbst finanziert. Mit der Vorplatzerneuerung wurde seit März vergangenen Jahres nun die dritte Maßname zur Modernisierung des Friedhof umgesetzt. Als nächstes sollen im Rahmen des Dorfentwicklungsplans die Grünanlagen an den Kriegerdenkmalen Klausheide und Bakelde erneuert werden. Die Umsetzung ist noch in diesem Jahr geplant.

Foto © Stadt Nordhorn

Neptune Energy beendet Rückbau der Bohrschlammgrube Rühlermoor in Meppen-Rühle in Kürze

Die Neptune Energy schließt den Rückbau der Bohrschlammgrube Rühlermoor in Meppen-Rühle in Kürze ab. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. In zwei Jahren wurde dort eine 60.000 Quadratmeter große Bohrschlammgrube geräumt und rekultiviert. Voraussichtlich Ende Juni sollen die Arbeiten offiziell beendet sein. 85.000 Tonnen Material sollen bis dahin ausgebaut und entsorgt werden. Im Anschluss wird die Fläche für die landwirtschaftliche Nutzung und Aufforstung wiederhergerichtet. Derzeit wird die Grube mit Sand und Mutterboden aufgefüllt. Laut Pressemitteilung sind diese Arbeiten aber fast abgeschlossen. Einige Grundwasserbrunnen sollen noch für mindestens zwei Jahre bleiben, um weiterhin das Grundwasser zu beproben und zu kontrollieren. Die Bohrschlammgrube Rühlermoor wurde 1971 errichtet und Anfang 2015 stillgelegt. Das Investitionsvolumen für das Projekt wird mit über zehn Millionen Euro angegeben.

De Ridder nimmt Stellung zur Aufstellung der SPD-Landeslistenplätze

In einer Stellungnahme zur Landeslistenaufstellung des SPD-Bezirkes Weser-Ems für die Bundestagswahl im September hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela De Ridder das Vorgehen Ihrer Parteikollegen bei der Belegung der Plätze kritisiert. Für De Ridder war ein aus ihrer Sicht aussichtsloser Listenplatz 18 vorgesehen worden. Bisher sei es stets ein guter Stil gewesen, die strukturkonservativen Wahlkreise durch obere Listenplätze abzusichern, so De Ridder. Kandidaten wie Siemtje Möller aus Wilhelmshaven und Johann Saathoff aus Emden/Aurich auf vorderen Listenplätzen zu platzieren widerspreche der üblichen Praxis der innerparteilichen Solidarität, dass schwache SPD-Wahlkreise gegenüber sicheren Direktmandaten bevorzugt auf der Liste abgesichert werden. Besonders enttäuscht sei De Ridder über die fehlende Rückendeckung aus der Grafschafter SPD. In mehreren Zusammenhängen kritisiert sie aus ihrer Sicht zweifelhaftes Verhalten des stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirks Weser-Ems, Gerd Will und der SPD-Unterbezirksvorsitzenden der Grafschaft Bentheim, Silvia Pünt-Kohoff.