Meppener Stadtwerke spülen die Kanalisation im Stadtgebiet

Aus Toiletten, Duschen und anderen Abflüssen könnte im Meppener Stadtgebiet in den nächsten Wochen Abwasser austreten. Hintergrund sind Spülarbeiten in der Kanalisation. Das hat die Stadt Meppen mitgeteilt. Derzeit seien die Stadtwerke Meppen mit der Reinigung von Teilen des Abwassernetzes beschäftigt. Die Arbeiten beginnen in Esterfeld. Danach folgen die Bereiche Altstadt, Neustadt und Hasebrink. Durch die Hochdruckreinigung entstehe laut der Stadt ein Luftüberdruck im Kanalnetz. Ist die Entlüftungsanlage der Schmutzwasserleitungen des Gebäudes funktionsfähig, werde der Überdruck hierüber problemlos abgebaut. Andernfalls erfolge der Druckausgleich über die Ausgüsse. Die Spülungen werden voraussichtlich bis Mitte Mai andauern.

Opfer einer Straßenverkehrsgefährdung in Emlichheim gesucht

Die Polizei sucht den Fahrer oder die Fahrerin eines Autos, das am vergangenen Samstag in Emlichheim an einer Verkehrsgefährdung beteiligt war. Der Vorfall ereignete sich laut Polizei zwischen 19.40 Uhr und 20 Uhr auf der Aatalstraße. Der gesuchte Autofahrer oder die Autofahrerin sollen von einem Unbekannten gefährdet worden seien, der nach einem Einbruch auf einem Firmengelände an der Straße Botterdiek über die Aatalstraße in Richtung Ölstraße flüchtete. Der Täter soll einen beigefarbenen Mercedes C-Klasse gefahren haben. Zeugen sollten sich mit der Polizei in Verbindung setzen.

IHK fordert Klarheit über den Begriff “Ruhezeit” an Ostern

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim fordert Klarheit über den Begriff „Ruhezeit“. Nach dem Bekanntwerden des Beschlusses der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin, Gründonnerstag zum „Ruhetag“ zu erklären, stünden die Telefone bei der IHK nicht mehr still. Der IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf fordert schnellstmöglich Klarheit darüber, welche Betriebe systemrelevant seien und somit weiter öffnen können. Die „Ruhezeit“ über Ostern komme einer kompletten Stilllegung des Wirtschaftslebens gleich, so Graf. Den Betrieben stelle sich die Frage, ob Arbeitnehmer Urlaub nehmen müssen, ob Gründonnerstag wie Karfreitag eine Art Feiertag sei und wer die Unternehmen in diesem Fall entschädige. Graf bezeichnet das Vorgehen der deutschen Politik in einer Pressemitteilung als phantasielos. Anders als andere Länder orientiere sich Deutschland ausschließlich an ungewichteten Inzidenzen. Außerdem gebe es keinen festen Zeitplan für den Neustart nach dem Lockdown und Deutschland hänge beim Impfen international immer weiter hinterher, kritisiert Graf weiter.

Landkreis Grafschaft Bentheim erklärt sich nicht zur Hochinzidenzkommune

Der Landkreis Grafschaft Bentheim hat sich nicht zur Hochinzidenzkommune erklärt. Das hat die Verwaltung heute mitgeteilt. In den vergangenen Tagen hätte die Grafschaft immer knapp um und über einem Wert von 100 gelegen, so der Landrat Uwe Fietzek. Nach derzeitigen Erkenntnissen werde der Inzidenzwert morgen aber wieder unter 100 liegen, heißt es in der Mitteilung weiter. Damit sei die Voraussetzung für den Erlass einer Allgemeinverfügung nicht erfüllt. In die Entscheidung einbezogen worden sei auch das aktuelle Infektionsgeschehen. Hier sehe der Landkreis Grafschaft Bentheim aktuell keine größere Virus-Verbreitung in Kindertagesstätten und Schulen. An die Bürgerinnen und Bürger richtet der Grafschafter Landrat den Appell, direkte Begegnungen so weit wie möglich zu vermeiden.

Anzahl der Berufspendler im Emsland und der Grafschaft Bentheim auf Rekordhoch

Die Anzahl der Berufspendler ist in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim auf einem Rekordhoch angekommen. Darauf weist die IG BAU Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim unter Berufung auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit hin. Rund 36.200 Menschen würden demnach zum Arbeiten ins Emsland kommen. Die Zahl der sogenannten Einpendler sei im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent gestiegen. In der Grafschaft Bentheim sei hingegen die Anzahl der Auspendler um 0,6 Prozent gestiegen. Insgesamt würden rund 13.800 Grafschafterinnen und Grafschafter den Kreis zum Arbeiten verlassen. Zu den Hauptursachen für die anhaltend großen Pendelströme zählt nach Einschätzung der IG BAU der teure Wohnraum in den Städten. Viele Beschäftigte könnten sich das Leben am Arbeitsort nicht leisten. Die IG BAU fordert deshalb mehr Anstrengungen bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums.

Zahl der Straftaten im Bereich der Polizeidirektion Osnabrück auf dem niedrigsten Stand der letzten 32 Jahre

Die Zahl der registrierten Straftaten im Bereich der Polizeidirektion Osnabrück ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Mit insgesamt 79.245 Straftaten ist Wert auf dem niedrigsten Stand der vergangenen 32 Jahre angekommen. Das geht es der heute veröffentlichten Kriminalstatistik 2020 hervor. Während die Anzahl der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent gesunken ist, stieg die Aufklärungsquote auf 64,99 Prozent. Die Kriminalstatistik 2020 zeigt aber auch, dass Polizeibeamte und Rettungskräfte zunehmend Opfer von Gewalt und respektlosem Verhalten werden. Ein Schwerpunkt der Polizeiarbeit im Direktionsgebiet bleiben weiter die Bekämpfung von Straftaten gegen Senioren. Zudem habe sich das Kriminalitätsgeschehen aufgrund der Corona-Pandemie verlagert. Im Jahr 2020 registrierte die Polizeidirektion 5.012 Straftaten bzw. Ordnungswidrigkeiten im Zusammen mit Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz oder der regionalen Corona-Verordnungen. Die Zahlen für den Bereich der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim werden am Freitag veröffentlicht.

Neuer Ausbildungsflyer der Gemeinde Salzbergen erhältlich

Der neue Ausbildungsflyer der Samtgemeinde Salzbergen ist ab sofort erhältlich. Die Gemeindeverwaltung will Schulabgängern damit eine optimale Grundlage für den Berufseinstieg bieten. In dem Flyer sind sämtliche für das Startjahr 2022 zu Verfügung stehenden Ausbildungsmöglichkeiten in Salzbergener Unternehmen aufgeführt. Teilweise sind auch in diesem Jahr zur Verfügung stehende Ausbildungsplätze aufgeführt. Der Ausbildungsflyer wird in der Oberschule Salzbergen und dem Dionysianum Rheine verteilt werden. Außerdem ist liegt er kostenlos im Rathaus sowie in Plum’s Laden aus.

Foto © Gemeinde Salzbergen

Seit gestern drei weitere Corona-Neuinfektionen in der Grafschaft Bentheim

In der Grafschaft Bentheim sind seit gestern drei weitere Corona-Neuinfektionen bestätigt worden. Der Inzidenzwert ist nach Angaben des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes leicht gestiegen und liegt mit dem Stand von heute bei 106,4. Die Gesamtzahl aller Todesfälle in Verbindung mit der Corona-Pandemie liegt im Kreisgebiet weiter bei 105. Mit dem Stand von heute liegt die Anzahl der aktuellen Covid-19-Fälle bei 212.

Inzidenzwert im Emsland weiter gestiegen

Der Inzidenzwert im Landkreis Emsland ist im Vergleich zu gestern leicht angestiegen. Das Land Niedersachsen weist für das Kreisgebiet heute eine Inzidenz von 156,6 Fällen pro 100.000 Einwohner aus. Seit gestern sind zudem ein weiterer Todesfall und 35 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Insgesamt sind Emsland seit Ausbruch der Pandemie 148 Menschen in Verbindung mit Covid-19 verstorben. Die Anzahl der aktuellen Corona-Fälle liegt heute bei 817. 288 davon entfallen auf die Stadt Papenburg.

Unbekannte legen in Schüttorf Betonteile auf Gleise

Unbekannte haben gestern Abend in Schüttorf zwei Betonteile auf Gleise gelegt. Der Triebfahrzeugführer eines in Richtung Wanne-Eickel fahrenden Güterzuges bemerkte gegen 18:50 Uhr Lärm und das Wegschleudern einiger Betonteile. Er brachte den Zug kurz vor dem Bahnübergang Ohner Straße durch eine Schnellbremsung zum Stehen. Die Bahnstrecke zwischen Schüttorf und Salzbergen wurde für rund eine Stunde gesperrt. Durch die herumfliegenden Betonteile waren ein Schaltkasten und ein Zugbeeinflussungssystem beschädigt worden. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen und bittet um Hinweise. Die Beamten weisen darauf hin, dass bei Eingriffen in den Bahnverkehr neben strafrechtlichen Konsequenzen auch zivilrechtliche Forderungen der Eisenbahnverkehrsunternehmen auf die Verursacher zukommen können. Diese könnten auch noch bis zu 30 Jahren nach der Tat geltend gemacht werden.

Wochenserie: Politik – Kann ich das auch? Teil 2

Poltik – Kann ich das auch? Mit dieser Frage beschäftigt sich ems-vechte-welle-Schülerreporterin Denize Stutins in unserer aktuellen Wochenserie. Im ersten Teil ging es gestern darum, wie man überhaupt eine Partei gründet. Aber warum sollte man das überhaupt tun? Über diese Frage hat sich Denize mit Björn Semrau, dem Mitgründer der Piratenpartei Deutschland, unterhalten. Im zweiten Teil unserer Wochenserie hört ihr jetzt, wie die Parteigründung einst bei den Piraten ablief.

Projekt “Sowohl, als auch – unterwegs” der Kunstschule Zinnober

Nichts ist persönlicher als das geschriebene Wort. Und es muss ja nicht immer gleich ein drei bis vier Seiten langer Brief sein. Eine Postkarte ist ein kleiner, aber vor allem feiner Anfang. Und vor allem bietet eine Postkarte 10 mal 15 Zentimeter Platz, um darauf Kunst zu gestalten. Die Kunstschule Zinnober in Papenburg startet mit genau solchen Postkarten ein neues Mitmach-Projekt: „Sowohl, als auch  unterwegs“. Sandra Steenbergen berichtet für die ems-vechte-welle.

Neues Katastrophenschutzfahrzeug für Feuerwehr Osterbock

Ein Katastrophenschutzfahrzeug findet man nicht bei jeder Feuerwehr. Die Fahrzeuge müssen sinnvoll verteilt sein. Aber eine Feuerwehr muss auch bereit sein, ein solches Fahrzeug zu führen. Denn bei Katastrophenfällen und Großeinsätzen sind die Kameradinnen und Kameraden auch schon mal mehrere Tage am Stück außerhalb ihrer eigenen Gemeinden im Einsatz. Die Feuerwehr Osterbrock hat schon lange ein Katastrophenschutzfahrzeug. Doch das war in die Jahre gekommen. Auf Ersatz musste man in Osterbrock lange warten. Doch nun gibt es endlich ein neues Katastrophenschutzfahrzeug. Reporterin Wiebke Pollmann berichtet.

Deutsche Tierpark Gesellschaft fordert die Öffnung aller Zoos

Die Deutsche Tierpark Gesellschaft (DTG) fordert die Öffnung aller Zoos. Der Zooverband, dem auch der Tierpark Nordhorn angehört, verweist in einer Pressemitteilung auf ein Urteil des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 19. März. Das Gericht hatte entschieden, dass die Zoos und Tierparks in Niedersachsen öffnen dürfen, auch wenn die Zoos in einem Landkreis mit einer Inzidenz über 100 liegen. Die Erkenntnisse aus diesem Gerichtsurteil sollten auch bei der Erstellung der anstehenden Verordnungen in den Bundesländern angewendet werden, in denen der Zoobesuche noch eingeschränkt ist, so die DTG. Die Deutsche Tierpark Gesellschaft habe diese Forderung mit Schreiben an die entsprechenden Landesregierungen unterstrichen. Die Zoos seien gut aufgestellt, hätten gute Hygienekonzepte, Platz und viel frische Luft. Das habe das Gericht nach Auffassung der DTG bestätigt, so Dr. Nils Kramer, Direktor des Tierparks Nordhorn und Vizepräsident der Deutschen Tierpark Gesellschaft. So hatte das Gericht ausgeführt, dass das Infektionsrisiko bei Aufenthalten im Freien vergleichsweise gering sei und durch mildere Maßnahmen effektiv reduziert werden könne.

Foto © Franz Frieling

Polizeieinsatz nach Bedrohung mit Schreckschusswaffe in städtischer Unterkunft in Meppen

Weil ihnen eine Bedrohungslage mit einer Schusswaffe gemeldet worden war, mussten Polizei und Feuerwehr in Meppen gestern gegen 22:30 Uhr zu einer städtischen Unterkunft an der Georg-Wesener-Straße ausrücken. Vor Ort trafen die Polizisten das 30-jährige Opfer im Außenbereich des Gebäudes an. Der 21-jährige Täter befand sich im Obergeschoss. Beide leben in einer Art Wohngemeinschaft. Die Beamten konnte das Gebäude wegen starker Vermüllung und im Treppenhaus liegender Möbel nicht betreten. Sie hielten von außen Kontakt zu dem Täter. Über eine Drehleiter der Feuerwehr wurde er widerstandslos aus dem Gebäude geholt. Der Mann war kooperativ und offensichtlich unbewaffnet. In seiner Wohnung fanden die Polizisten eine ungeladene Schreckschusswaffe und Kartuschenmunition. Der Täter verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam und soll im Laufe des Tages psychologisch untersucht werden.

Symbolbild © Bundespolizei

Wechsel an der Spitze des Polizeikommissariats Nordhorn

Dr. Hannah Timmer, die bisherige Leiterin des Polizeikommissariats Nordhorn, wird die Dienststelle Ende April dieses Jahres aus beruflichen Gründen verlassen. Wie die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim mitteilt, werde Timmer außerhalb der Polizei eine neue Aufgabe wahrnehmen. Die Leitung des Polizeikommissariats Nordhorn soll dann der stellvertretende Leiter Erster Hauptkommissar Thomas Reinecke übernehmen. Mittelfristig sei vorgesehen, die Stelle neu zu besetzen.

Ab sofort kostenlose Corona-Schnelltests in Geeste möglich

In der Gemeinde Geeste sind ab sofort kostenlose Corona-Schnelltests möglich. Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, werden die Tests in der Nikolaus-Apotheke in Große Hesepe und der Marien-Apotheke in Dalum von geschultem Personal durchgeführt. Die Tests werden ausschließlich für symptomfreie Personen angeboten. Bei beiden Apotheken sind die Schnelltests nur mit vorheriger Terminabsprache möglich. Aktuell können die Termine telefonisch bei den Apotheken vereinbart werden. Ab der kommenden Woche bietet die Marien-Apotheke auch eine Online-Terminvergabe an.

Kontakt:

Nikolaus-Apotheke Groß Hesepe
Tel: 05937 / 2283
E-Mail: info@apotheke-nikolaus.de

Marien-Apotheke Dalum
Tel: 05937 / 8290
E-Mail: info@marien-apotheke-dalum.de

Foto © Gemeinde Geeste

Heute nochmal viele Wolken, morgen etwas mehr Sonne – allgemein milder

Unsere alte Bekannte Hoch “Margarethe”, die uns nun schon über eine Woche lang beschäftigt, liegt heute mit ihrem Kern knapp südlich von uns. So kann uns endlich etwas mildere Luft aus Westen erreichen. Zunächst sind aber immer noch viele Wolken unterwegs und die Sonne tut sich allgemein schwer. So sind besonders nachmittags einige sonnige Aufhellungen möglich. Die Temperaturen liegen bei 8 bis knapp 10 Grad. Der Wind weht meist schwach aus West bis Südwest.

In der Nacht lockern die Wolken nach und nach auf, die Tiefstwerte sinken bis 3 Grad.

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