Massiver Einsatz der Feuerwehr: Moorbrand in Papenburg erfolgreich bekämpft

Beim Begriff „Moorbrand“ horchen wir hier im Emsland ja generell erst mal auf. Im Oktober 2018 brannte das Moor auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen – über Wochen. Das Feuer sorgte weltweit für Schlagzeilen. Am Wochenende kam es in Papenburg ebenfalls zu einem Moorbrand und zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Betroffen war das Naturschutzgebiet Aschendorfer Obermoor, mittlerweile ist der Einsatz weitestgehend beendet. Ems-Vechte-Welle Reporter Nils Heidemann hatte die Situation am Wochenende im Auge.

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Update, 15:39 Uhr: Wie uns der Sprecher der Kreisfeuerwehr Emsland soeben mitteilte, kommt es aktuell zu einem Aufflackern einiger Glutnester. Daher befinden sich nun wieder mehr Einsatzkräfte der Feuerwehren vor Ort. Die Lage sei aber unter Kontrolle.

Foto (c) Kreisfeuerwehr Emsland/Lambert Brand

Stadt Lingen verteilt Mund-Nase-Masken

Am vergangenen Mittwoch haben Bund und Länder weitere Lockerungen des öffentlichen Lebens bekannt gegeben. Gleichzeitig wurde dringend empfohlen, in der Öffentlichkeit, zum Beispiel beim Einkaufen, Alltagsmasken zu tragen. Damit soll die Infektionsgefahr weiterhin eingedämmt werden. 140.000 solcher Mund-Nase-Masken verteilt die Stadt Lingen seit heute bis Mittwoch an verschiedenen Orten an die Bürgerinnen und Bürger. Das war zuvor in der Politik einstimmig beschlossen worden. Ems-Vechte-Welle Reporter Nils Heidemann weiß mehr darüber. 

Foto (c) Stadt Lingen

Betrunkener Autofahrer in Schlangenlinien in Sögel unterwegs

Die Polizei hat gestern Abend in Sögel einen betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Die Beamten hatten den Mann auf der Ludmillenstraße angehalten, nachdem er in Schlangenlinien fuhr und mit seinem Auto die Bordsteinkanten touchiert hatte. Zwei entgegenkommende Autofahrer mussten dem 29-Jährigen ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Im Anschluss an die Kontrolle wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen.

Verstöße gegen Kontaktbeschränkungen im Emsland und in der Grafschaft

Die Polizei hat gestern weitere Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen festgestellt. In Lingen sind im Laufe des Tages mehrere Personengruppen kontrolliert worden. Nachdem die Beamten die Personalien festgestellt haben, wurden die Treffen beendet. Zum Teil hätten sich Betroffene uneinsichtig gezeigt und hätten versucht, zu fliehen. Auch in Itterbeck und in Neuenhaus hat die Polizei mehrere Treffen in Wohnungen aufgelöst. An einem Badesee in Itterbeck hat die Polizei das Treffen einer vierköpfigen Personengruppe aufgelöst. In Papenburg hatten sich mehrere junge Menschen an einem Steg am Ölmühlenweg getroffen. In Haselünne beendeten Beamte ein Treffen von vier jungen Männern, die in der Nähe der Paulusschule Alkohol tranken. Gegen sämtliche Betroffene wurden entsprechende Verfahren eingeleitet.

Frau setzt in Salzbergen mit alter Grillkohle Laub in Brand

In Salzbergen hat eine Frau erloschene Grillkohle in ein Wäldchen gekippt und damit Laub entzündet. Die 51-Jährige hatte die Grillkohle am Vortag vermeintlich gelöscht. Die Reste kippte sie in ein zum Wohngrundstück gehörendes kleines Wäldchen am Wöstenweg. Kurze Zeit später fing das am Boden liegende Laub Feuer. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnte die Verursacherin den Brand löschen. Verletzt wurde niemand.

Bundespolizei beschlagnahmt 12,6 Kilogramm Marihuana in Isterberg

Die Bundespolizei hat am Samstagnachmittag in Isterberg einen Drogenschmuggler festgenommen. Ein 26-jähriger Autofahrer war den Beamten bei einer Fahrzeugkontrolle aufgefallen, weil ihnen starker Marihuana-Geruch bei der Überprüfung entgegenschlug. Im Kofferraum des Mannes fanden die Beamten rund 12 Kilogramm Marihuana. Der Wert der Drogen liegt laut Bundespolizei bei rund 120.000 Euro. Der 26-jährige wurde vorläufig festgenommen. Ein Richter erließ Haftbefehl gegen den Mann.

Foto (c) Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim

Lingener Frühjahrskirmes abgesagt

Die Lingener Frühjahrskirmes fällt aus. Das hat die Stadt heute mitgeteilt. Hintergrund sind die neuen Regelungen des Bundes und des Landes Niedersachsen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Der mit der Frühjahrskirmes verbundene verkaufsoffene Sonntag, der Pöttemarkt und die Versteigerung an den Emslandhallen mussten ebenfalls abgesagt werden.

34-Jähriger setzt in Lingen Dachrinne in Brand

Ein 34-jähriger Mann hat gestern Morgen in Lingen eine Dachrinne in Brand gesteckt. Durch eine Zigarettenkippe war in der Adolfstraße trockenes Laub in einer Dachrinne entzündet worden. Der Verursacher konnte die Flammen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschen.

Polizeibeamtin bei Einsatz im Meppener Krankenhaus verletzt

In Meppen ist gestern eine Polizeibeamtin bei einem Einsatz verletzt worden. In der Zollstraße in Twist hatte eine Streife der Bundespolizei gegen 22.30 Uhr ein Fahrzeug kontrolliert. Bei der 32-jährigen Fahrerin fanden die Beamten kleine Mengen unterschiedlicher Betäubungsmittel. Ein Drogenschnelltest ergab, dass die Frau unter dem Einfluss von Amphetaminen stand. Zur Abgabe einer Blutprobe wurde die Frau von einer Streifenbesatzung der Polizei ins Krankenhaus begleitet. Hier wehrte sich die Frau gegen die angeordnete Entnahme der Blutprobe. Dabei wurde eine 24-jährige Polizeibeamtin an der Schulter verletzt. Der 32-jährigen Autofahrerin werden nun mehrere Straftaten und Ordnungswidrigkeiten vorgeworfen.

Atomkraftgegner wollen Brennelemente-Transport von Lingen nach Doel juristisch verhindern

Eine Gruppe von sechs Atomkraftgegnern aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen will die Brennelemente-Exporte von Lingen nach Doel juristisch verhindern. Die Tageszeitung (taz) berichtet, dass die Gruppe gemeinsam mit dem Verein „Stop Tihange“ beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Widerspruch gegen die Ausfuhrgenehmigung eingelegt hat. Diese Genehmigung sei vor einem Monat erteilt worden. Der Genehmigungsbescheid sei aber rechtswidrig und verletze die Widerspruchsführer in ihren Rechten auf Leben, Gesundheit und Eigentum, heiße es in einer Erklärung, die der taz vorliege. Die Atomkraftgegner gingen davon aus, dass der Widerspruch aufschiebende Wirkung habe und der nächste Transport von Lingen zum belgischen Atomkraftwerk nach Doel nicht wie geplant stattfinden könne. Sollte der Widerspruch abgewiesen werden, wollen die Aktivisten laut dem Bericht weitere juristische Schritte unternehmen.

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