Austritt von Lagerstättenwasser: Wintershall Dea stellt Sanierungskonzept für Em132 vor

Wintershall Dea hat heute sein Sanierungskonzept für die Einpressbohrung 132 in Emlichheim vorgestellt. Dadurch soll das ausgetretene Lagerstättenwasser aus dem Untergrund geholt und eine weitere Ausbreitung der Schadstoffe im Grundwasser verhindert werden. Zunächst wird es einen sogenannten Impressionspumpversuch geben. Dadurch erhält das Unternehmen Informationen über die Verteilung des Lagerstättenwassers. Diese Informationen würden bei der Planung weiterer Sanierungsmaßnahmen von Nutzen sein, so Dirk Warzecha, der Leiter von Wintershall Dea Deutschland. Dafür wurde dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) ein Sonderbetriebsplan vorgelegt, der nun geprüft werden soll. Darüber hinaus werde auch weiterhin das Grund- und Oberflächenwasser in Abstimmung mit dem LBEG kontrolliert, um auszuschließen, dass Gefahr für Menschen, Tiere und die Umwelt besteht. Bei Wartungsarbeiten an den Einpressbohrungen Emlichheim 132 und Emlichheim 51 hatte Wintershall Dea Anfang des Jahres Korrosionsschäden an der Verrohrung festgestellt. Dort sollen zwischen 2014 und 2018 bis zu 220.000 Kubikmeter Lagerstättenwasser ausgetreten sein. Weitere Informationen dazu gibt es morgen bei uns im Programm.

Osnabrücker Zoll stellt in Gildehaus Drogen im Wert von 670.000 Euro sicher

An der A30 bei Gildehaus hat der Osnabrücker Zoll gestern Drogen im Wert von rund 670.000 Euro sichergestellt. Die Polizei kontrollierte einen aus den Niederlande kommenden PKW. Bei einer Intensivkontrolle fanden die Beamten im Kofferraum einen schwarzen Koffer. Darin entdeckten sie 9.370 Gramm Kokain und 95 Gramm Haschisch. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt. Die beiden Reisenden wurden festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Der erteilte Haftbefehle. Sie wurden in eine Justizvollzugsanstalt geliefert.

Foto: © Osnabrücker Zoll

Für Einbruchdiebstähle verantwortlich? – Polizei sucht Altmetallsammler

Die Polizei sucht Hinweise zu Altmetallsammlern in der Niedergrafschaft. In den vergangenen Wochen war es dort vermehrt zu Einbruchdiebstählen gekommen, vor allem im Bereich von landwirtschaftlichen Betrieben. Die Täter stahlen meist Werkzeuge und Motorroller. Die Polizei hat nun Hinweise erhalten, dass reisende Altmetallsammler für die Taten verantwortlichen seien. Die Polizei bittet darum, verdächtige Personen umgehend an die nächste Dienststelle zu melden. Außerdem sollten Räume verschlossen und Werkzeuge gesichert werden. Eigentümer sollten darüber hinaus die Seriennummern der Werkzeuge dokumentieren.

Christian Fühner zeigt Verständnis für Proteste der Landwirte

Der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Fühner reagiert mit Verständnis auf die bundesweiten Proteste der Landwirte in Bonn. Er sei entsetzt, dass eine ganze Berufsgruppe nun um ihre Zukunft fürchten müsse. Fühner kritisiert die pauschale Darstellung der Landwirte als Tierquäler und Umweltverschmutzer.  Diesbezüglich verweist er auf die hohen Standards der Kontrollen im Bundesgebiet. Gerade in umweltpolitischen Debatten sei die Landwirtschaft bereit Veränderungsprozesse mitzugestalten. Viele Landwirte haben sich heute auf dem Weg nach Bonn gemacht, um für mehr Akzeptanz in der Gesellschaft und gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung zu demonstrieren. Auch aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim sind Landwirte dabei.

Mit Hochdruck in die neue Wetterlage

Hätte das jemand gedacht? Im Zuge der Trockenheit war die Frage nach Regen groß und nun ist die Begeisterung über das schöne Nass schon wieder auf dem Nullpunkt. Der Wunsch nach etwas Sonne wächst, doch spielt das Wetter mit? Wir schauen uns das mal zusammen an.

Da tut sich was in der Wetterküche über Europa. Die Tiefdruckkette ist unterbrochen und zur Wochenmitte etabliert sich Hoch “MAJLA” und liegt am Mittwoch in etwa über Polen. Der Regen macht damit erstmal Pause.

Am Montag und Dienstag befinden wir uns am Nordrand von Hoch “MAJLA”. Dort müssen wir noch mal durch zwei recht trübe Tage, wobei am Dienstag schon häufiger mal die Sonne zu sehen ist. Ab Mittwoch macht sich der Hochdruck bemerkbar. In den Frühstunden hält sich meist dichter Nebel, der auch mal zäher sein kann. Nach Auflösung der Nebelfelder scheint verbreitet die Sonne. Die Temperaturen steigen im Laufe der Woche etwas an und erreichen bis zu 18°C am Donnerstag. Dabei bleibt der Wind kaum spürbar schwach, meist aus südöstlichen Richtungen.

Was ist an dieser Wetterlage besonders? Nun, zu dieser Jahreszeit ist Hochdruck keine Garantie für Sonne. Warum? Durch die geringere Kraft der Sonne werden Nebelfelder schlechter aufgelöst. Zum anderen kann es zu sogenannten Strahlungsinversionen und Absinkinversionen kommen.Wir haben kaum Wind und warme Luft in der Höhe. Die kalte Luft bleibt durch den geringen Wind am Boden und die warme Luft legt sich drüber. Die Folge: Hochnebel. Sowas kann im Herbst/Winter Halbjahr immer wieder mal passieren.

Ich wünsche eine schöne Woche.

PKW in Lahn entwendet

Am vergangenen Wochenende haben Unbekannte in Lahn einen PKW gestohlen. Der BMX X1 SDrive war auf dem Parkplatz einer Firma in der „Gewerbestraße rechts“ abgestellt. Das Auto hat das Kennzeichen EL-JW 61 und einen Wert von etwa 20.000 Euro. Die Polizei sucht Zeugen.

Unbekannte steigen in Patientenzimmer ein

In die Kurklinik Bad Bentheim ist am Wochenende eingebrochen worden. Wie die Polizei mitteilt, stiegen Unbekannte in mehrere Patientenzimmer ein und klauten daraus Geld und persönliche Gegenstände. Die Schadenssumme ist nicht bekannt.

Einbruch in Pestalozzischule Lingen

Bereits am vergangenen Wochenende sind Unbekannte in die Pestalozzischule in Lingen eingebrochen. Wie die Polizei mitteilt, schmissen die Täter die Scheibe zum Büro des Direktors ein und klauten daraus einen Tresor. Dieser wurde am Montag in einem nahegelegenen Waldstück gefunden – aufgebrochen und leer. Der Schaden wird auf 1.000€ geschätzt.

Bauern aus der Region demonstrieren in Bonn

Das Agrarpaket ist derzeit Thema Nummer eins unter Deutschlands Landwirten. Für heute angekündigt ist seit einigen Tagen, dass in der Bundesstadt Bonn heute mit einem Treckerkonvoi für mehr Respekt und akzeptable Arbeitsbedingungen demonstriert werden soll. Ziel ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Allein von Emsbüren sind es bis Bonn mehr als 250 km über Land. In einer Landmaschinenhalle haben sich die Bauern aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland gestern am späten Abend getroffen, um gemeinsam über Landstraßen nach Nordrhein-Westfalen zu fahren. Ems-Vechte-Welle-Reporterin Christiane Adam war vor Ort in Emsbüren und hat sich nach der Stimmung, den Zielen und der Organisation erkundigt.