• Donnerstag 21.03.2019 10:45 Uhr Nach Brandstiftung in Entlastungszug: SV Meppen und WestfalenBahn ziehen Konsequenzen

    Meppen – Nachdem es in einem Entlastungszug für Fußballfans im Januar zu einer Brandstiftungen gekommen ist, haben die WestfalenBahn und der SV Meppen nun gemeinsam Folgemaßnahmen beschlossen. Am 26. Januar war besagter Zug im Zusammenhang mit dem Drittligaspiel zwischen dem SVM und dem VfL Osnabrück eingesetzt worden. Kurz vor der Einfahrt in den Osnabrücker Bahnhof zündete ein Passagier einen Bengalo an. Der Zug musste am Bahnsteig evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben der WestfalenBahn entstand ein Schaden von über 20.000 Euro. Im Anschluss kamen Beamte der Polizei sowie der Bundespolizei, Vertreter der WestfalenBahn sowie Geschäftsführer und Fanbeauftragte des SVM zusammen, um über Konsequenzen zu beraten. Künftig soll nun verstärkt Sicherheitspersonal eingesetzt werden. Zudem werde in Erwägung gezogen, bei Risikospielen beispielsweise Glasflaschen, Alkoholkonsum und das Mitführen von Pyrotechnik in den Zügen zu verbieten. Der Fußballclub und das Bahnunternehmen sichern den Fans aber weiterhin die Organisation von Sonderzüge für die Auswärtsspiele zu. Personen, die die relativ einfachen Spielregeln missachten, werden zum Schutz der übrigen Reisenden von dem Angebot ausgeschlossen, so André Rahmer, Sprecher der WestfalenBahn./wp